weather-image
29°
Schünemann nimmt in Buchhagen zu Diskussion über „Kreis Weserbergland“ Stellung / Ansprechpartner vor Ort

Minister für Zusammenlegung von Verwaltungsstrukturen

Buchhagen (ul). Bezug nehmend auf die Diskussion um seine Äußerungen für einen künftigen Landkreis Weserbergland stellt der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann gegenüber den CDU-Mitgliedern der Samtgemeinde Polle und Bodenwerder in Buchhagen fest, dass er im Geografieunterricht doch so viel gelernt habe, dass er wisse, dass Nienburg nicht zum Weserbergland gehöre. Aber er sei für eine Verschlankung der Verwaltung. Schünemann befürwortet die Zusammenlegung von Verwaltungsstrukturen mit Ansprechpartnern vor Ort. Gerade größere Verwaltungen böten die Chance der besseren Qualifizierung. So sieht er eine Chance für den Landkreis Weserbergland mit Schaumburg, Hameln-Pyrmont und Holzminden, um mit der größeren Fläche und Personenzahl höhere Bedarfszuweisungen zu erhalten, als sie die einzelnen Kreise und Samtgemeinden bisher bekommen. Schünemann betont: „Wir müssen mit Hameln ins Gespräch kommen – ein gemeinsames Gesundheitsamt liefert Synergieeffekte. Auch das Rechnungsprüfungsamt und die Personalabteilungen der Verwaltungen können zusammengelegt werden, denn es ist den Mitarbeitern der Verwaltung doch egal, von wo sie ihre Bezüge erhalten.“ Auch eine gemeinsame Wirtschaftsförderung auf hohem Niveau biete sich an, um mit Geschäftsführern von Symrise beispielsweise auf Augenhöhe reden zu können.

veröffentlicht am 08.02.2009 um 20:04 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 02:41 Uhr

Uwe Schünemann
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Bei Fusionsgesprächen gebe es viele Emotionen, aber Schünemann plädiert dafür, „den Leuten zu sagen, wie es ist“. Denn die Zukunftssituationen seien eigentlich allen hinreichend bekannt. Ein Gespräch der Kreispolitiker auf Augenhöhe sei möglich, die Landesregierung werde diesen Prozess moderierend begleiten. Die Landesregierung sei daran interessiert, dass die Kommunen sich selbst verwalten und die Schritte für die Fusion von der Basis gestaltet und getragen würden. Denn „die Fehler bei der Gebietsreform von oben wollen wir nicht wiederholen“, betonte Schünemann.

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare