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Maskenpflicht im Weserbergland: Das sind die Regeln

WESERBERGLAND. Ab Montag, 27. April, gilt in Niedersachsen und damit auch im Weserbergland eine allgemeine Maskenpflicht. In welchen Situationen und an welchen Orten Mund und Nase bedeckt werden müssen, hat der Landkreis Hameln-Pyrmont konkretisiert.

veröffentlicht am 24.04.2020 um 13:30 Uhr
aktualisiert am 24.04.2020 um 16:59 Uhr

Hier muss eine Maske getragen werden

  • beim Betreten von Einkaufszentren und Ladenlokalen des Handels oder für Dienstleistungen sowie Wochenmärkten
  • beim Besuch von Einrichtungen des Gesundheitswesen sowie Apotheken, Sanitätshäuser, Optiker, Hörgeräteakustiker, Drogerien
  • als Fahrgast eines Verkehrsmittels des Personenverkehrs (z. B. Bus, Bahn, Taxen) und der Nutzung der hierzu gehörenden Einrichtungen (z. B. Bahnhof oder Haltestellen)

Hier muss keine Maske getragen werden

  • beim Betreten von Banken, Sparkassen sowie bei der Nutzung von Geldautomaten
  • im privaten Pkw oder im gewerblichen Lkw

Ebenfalls von der Maskenpflicht ausgenommen

  • Personen, für die aufgrund von Vorerkrankungen, zum Beispiel schwere Herz- oder Lungenerkrankungen, wegen des höheren Atemwiderstands das Tragen einer Maske nicht zumutbar ist
  • Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres

Eine Maske definiert der Landkreis als „Mund-Nasen-Bedeckung, also eine textile Barriere, die aufgrund ihrer Beschaffenheit geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln durch Husten, Niesen und Aussprache zu verringern“. Dabei sei keine spezielle Kennzeichnung oder zertifizierte Schutzkategorie erforderlich. Geeignet seien auch Schals, Tücher, Buffs, aus Baumwolle oder anderem geeignetem Material selbst hergestellte Masken oder Ähnliches.

Information

Vorgaben zur Maskenpflicht

Der neue § 9 der niedersächsischen Verordnung im Wortlaut:

(1) 1 Besucherinnen und Besucher von Verkaufsstellen, Einkaufscentern und Einrichtungen nach § 3 Nrn. 6 und 7, mit Ausnahme von Buchst. k, sowie Personen, die als Fahrgast ein Verkehrsmittel des Personenverkehrs und die hierzu gehörenden Einrichtungen, wie zum Beispiel Haltestellen und Aufenthaltsbereiche am Gleis, nutzen, sind verpflichtet, eine textile Barriere als Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. 2 Private Personenkraftwagen sowie private und gewerbliche Lastkraftwagen sind keine Verkehrsmittel des Personenverkehrs im Sinne des Satzes 1.

(2) Eine Mund-Nasen-Bedeckung im Sinne des Absatzes 1 ist jede textile Barriere, die aufgrund ihrer Beschaffenheit geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln durch Husten, Niesen und Aussprache zu verringern, unabhängig von einer Kennzeichnung oder Tücher, Buffs, aus Baumwolle oder anderem geeignetem Material selbst hergestellte Masken oder Ähnliches.

(3) Personen, für die aufgrund von Vorerkrankungen, zum Beispiel schwere Herz- oder Lungenerkrankungen, wegen des höheren Atemwiderstands das Tragen einer MundNasen-Bedeckung nicht zumutbar ist, sind von der Verpflichtung nach Absatz 1 ausgenommen.

(4) Von der Verpflichtung nach Absatz 1 sind Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres ausgenommen.

 

Info: Die Verordnungen sind auf der Internetseite der niedersächsischen Landesregierung einsehbar.

 

Info: Hier werden Gesichtsmasken genäht.

red



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