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„Managergehälter sind Ausdruck von Marktsituationen“

Weserbergland (TT). Der Arbeitgeberverband der Unternehmen im mittleren Wesergebiet (AdU) hat die politische Einmischung in die Frage der Höhe von Managergehältern kritisiert. Die Berliner Koalition hat beschlossen, dass für die Bezahlung von Managern bald strengere Regeln gelten sollen. AdU-Geschäftsführer Dieter Mefus erklärte: „Ich halte davon nichts. Dass der Staat hier eingreift, ist zu kurz gesprungen.“

veröffentlicht am 05.03.2009 um 14:45 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 01:21 Uhr

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In Berlin hatten sich die Spitzen von Union und SPD auf einen entsprechenden Gesetzentwurf geeinigt, der kommende Woche in den Bundestag eingebracht werden soll. Danach sollen Manager ihre Aktienoptionen künftig frühestens nach vier statt wie bisher nach zwei Jahren einlösen können. Außerdem soll der gesamte Aufsichtsrat und nicht nur ein kleiner Ausschuss über die Höhe der Gehälter entscheiden.

Der AdU in Hameln hält davon nichts. Geschäftsführer Mefus: „Managergehälter sind auch Ausdruck von Marktsituationen. Die Frage ist doch, was die Aktionäre oder Eigentümer bereit sind, für ihre Vorstanände auszugeben.“ Mefus bezeichnete die derzeitige Debatte um Managergehälter als Neiddiskussionen. Und: „Wenn man gute Leute haben will, muss man sich auch beim Gehalt am Weltmarkt orientieren.“

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