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Gewerkschaft kündigt Aktionen an

Logona: Streit um höhere Löhne

veröffentlicht am 29.08.2016 um 18:31 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:30 Uhr

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Autor:

Maike Schaper
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Für die IG BCE steht diese Verhandlung jetzt schon unter dem Motto „Wir haben die Nase gestrichen voll“. Die Arbeitgeberseite müsse sich endlich bewegen und ein vernünftiges Angebot vorlegen, heißt es von der Gewerkschaft. Der vorherige Tarifvertrag sei bereits seit dem 31. Januar ausgelaufen. „Sollte in der Tarifverhandlung am 1. September kein Ergebnis erreicht werden, so ist eine größere Tarifauseinandersetzung mit dem Unternehmen nicht ausgeschlossen“, sagt IG BCE Bezirksleiter Peter Winkelmann.

Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten eine Lohnerhöhung von 4,7 Prozent bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Das Angebot der Arbeitgeberseite laute laut IG BCE wie folgt: Von Februar 2016 bis Juni 2017 könnte es eine Erhöhung um 2 Prozent geben, von Juli 2017 bis August 2018 eine Erhöhung um 2,6 Prozent. Mit den Worten ein „mageres Angebot“, überschreibt dies die IG BCE in einer Tarifinfo an die Beschäftigten. „In allen anderen Tarifbereichen erhalten die Beschäftigten eine Tariferhöhung, die sich mindestens zwischen 2,5 und 3 Prozent bewegt“, argumentiert die Gewerkschaft. Dass eine Lohnerhöhung in dieser Größenordnung von Logocos wie – es laut IG BCE heißt – nicht leistbar wäre und „nur fremdfinanziert“ aufgebracht werden könne, bezweifelt die Gewerkschaft. Das widerspreche allen Äußerungen, die das Unternehmen öffentlich kommuniziere.

Ende vergangenen Jahres machte der Naturkosmetikhersteller bekannt, dass der Unternehmensstandort in Salzhemmendorf erweitert werden soll. Unter anderem soll eine 3700 Quadratmeter große Lagerhalle gebaut werden. Logocos beschäftigt 330 Mitarbeiter, verkauft seine Produkte in über 50 Länder und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 53 Millionen Euro – das gab der Generalbevollmächtigte Lars Börgel noch im Juli während des Besuchs von Niedersachsens Verbrauscherschutzminister Christian Meyer an. Für eine Stellungnahme zu den Tarifverhandlungen war vonseiten des Unternehmens am Montag aufgrund von Urlaub und Geschäftsreisen keine Stellungnahme zu bekommen.



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