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Neuer Fahrplan ab 18. Januar

Lockdown trifft auf Ferienende: Busangebot wird angepasst

HAMELN-PYRMONT. Der Lockdown ist bis 31. Januar verlängert worden. Um das Gebot der Kontaktbeschränkung umsetzen zu können, bleiben Läden, Restaurants und Kneipen weiterhin geschlossenen. Auch die Kontakte in Schulen und Kindergärten sollen bis mindestens Ende Januar weiter reduziert werden. Auf den sich dadurch verändernden Mobilitätsbedarf reagieren die Öffis mit einem angepassten Fahrplan.

veröffentlicht am 08.01.2021 um 19:31 Uhr
aktualisiert am 15.01.2021 um 12:57 Uhr

Der bisherige Sonderfahrplan stellt das Angebot für eine sehr geringe Nachfrage dar. Durch den schrittweisen Neustart von Schulen und Betreuungskonzepten reicht der Sonderfahrplan nicht mehr aus, während das normale Fahrplanangebot hingegen überdimensioniert ist. Die Gratwanderung, die unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnisse zu kombinieren, soll in zwei Schritten umgesetzt werden.

  • In der Phase 1 verkehren die Busse ab Montag, 11. Januar, nach dem regulären Schulfahrplan. Allerdings wird aufgrund der Klassenteilungen auf Verstärkerfahrten verzichtet.
  • In der Phase 2 tritt dann ab Montag, 18. Januar, ein angepasster Fahrplan in Kraft. Dieses neue Konzept soll mit seinen Reduzierungen dazu beitragen, ein langfristiges, stabiles und verlässliches Fahrplanangebot zu ermöglichen.

Dies bedeutet im Einzelnen, dass im Stadt- und Regionalverkehr die Busse nach dem regulären Schulfahrplan bis zirka 16 Uhr verkehren. Verstärkerfahrten werden nicht angeboten. Im Hamelner Stadtverkehr stellen ab zirka 16 Uhr die 90er Linien die Verbindungen nach dem Pandemiefahrplan her. Die Pyrmonter Stadtlinien 61 und 63 enden zirka zwei Stunden früher als gewöhnlich. Die Linie 62 fährt regulär bis zum Betriebsschluss. Die Hauptlinien 10, 20, 30, 40 und 50 im Regionalverkehr bleiben bis zirka 16 Uhr im Einsatz. Danach gilt der Pandemiefahrplan mit einer Taktfrequenz des Samstags. Sämtliche weiteren Regionallinien und Rufbusse stellen ab 16 Uhr den Betrieb ein.

Der Bürgerbus Salzhemmendorf hat den Betrieb eingestellt, in Coppenbrügge und Bad Münder fahren die Bür-gerbusse Montag bis Freitag wie gewohnt.

Der AST-Verkehr wird nur noch bis 23 Uhr angeboten. Die Verkehrsleistungen am Wochenende bleiben vorerst unverändert. Allerdings fahren die Rufbuslinien nicht. Auch am 29. Januar, dem Tag der Zeugnisausgabe, gelten die veröffentlichten Fahrpläne für einen Schultag. Es erfolgen keine zusätzlichen Sonderfahrten am späten Vormittag.

Die neuen Fahrplandaten sind in die elektronische Fahrplanauskunft integriert und können bereits online abgefragt werden. Ebenso stehen die Fahrpläne als pdf-Dateien zum Download auf der Internetseite www.oeffis.de zur Verfügung. Die Daten des neuen Fahrplans ab dem 18. Januar werden nach Fertigstellung so schnell wie möglich für die Fahrplanauskunft und zum Downloaden hinterlegt. Die Öffis wollen gesondert informieren, sobald die Daten verfügbar sind.

Die Aushangfahrpläne geben eine Orientierung: Für die zweite. Januarwoche gelten die Abfahrtzeiten des Schulfahrplans. Für die darauffolgenden zwei Wochen sind die Zeitangaben bis etwa 16 Uhr verlässlich. Eine Berichtigung der Aushangfahrpläne an den über 700 Haltestellen ist laut Öffis nicht möglich. An den dynamischen Fahrgastanzeigern finden sich jedoch die aktuellen Zeiten.

Durch das hohe Informationsbedürfnis kann es bei der telefonischen Erreichbarkeit der Mobilitätszentrale Weserbergland zu längeren Wartezeiten als üblich kommen. Für die Anmeldung von Rufbus- und AST-Fahrten sollten Kunden auch die Möglichkeit der elektronischen Buchung auf der Öffi-Homepage nutzen. Ab dem 11. Januar wird das Öffi-Reisezentrum im Hamelner Bahnhof wieder öffnen. Die Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 7 bis 18 Uhr (11. bis 15. Januar) und Montag bis Freitag, 7 bis 16 Uhr (ab 18. Januar).

Nachdem alle Busse mittlerweile mit einer vor Ansteckungen schützenden Fahrerschutzscheibe ausgerüstet sind, erfolgt der Verkauf von Einzelfahrscheinen nur noch im Bus. Im Jahr 2020 erworbene nicht genutzte Einzelfahrscheine aus dem Vorverkauf werden in den Bussen beim jeweiligen Fahrtantritt gegen einen gültigen Fahrschein eingetauscht. Die Öffis bitten ihre Fahrgäste, sich regelmäßig auf www.oeffis.de über Aktualisierungen zu informieren.

red



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