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LKA warnt vor Betrugsanrufen angeblicher Microsoft-Mitarbeiter

Hameln (red). Das Landeskriminalamt Niedersachsen warnt vor betrügerischen Anrufen durch vermeintliche Microsoft-Mitarbeiter. In den vergangenen Wochen haben sich die Fälle gehäuft, in denen angebliche Mitarbeiter des Microsoft-Supports versuchen, PC-Nutzern per Telefon ihren Opfern das Geld aus der Tasche ziehen und einen Trojaner unterjubeln. Auch in Hameln hat es bereits Versuche gegeben.

veröffentlicht am 04.02.2014 um 17:54 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 23:21 Uhr

Am Telefon geben sich Betrüger als Mitarbeiter von Microsoft aus. So versuchen sie Zugriff auf den PC ihrer Opfer zu bekommen.
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Das rät das Landeskriminalamt Niedersachsen in einer Presseerklärung vom Dienstag:

Bundesweit rufen unbekannte Täter, die sich als Mitarbeiter des Microsoft Supports ausgeben,wahllos Telefonteilnehmer an und verlangen, dass auf dem Computer des Angerufenen dringendeine Sicherheitssoftware installiert werden müsse. Hierfür wird die Installation eines

Fernwartungsprogrammes (zum Beispiel „Ammyy“, „TeamViewer“, „LogMeIn“, „EventVwr“ und

„ShowMyPC“) erzwungen. Antivirenprogramme reagieren nicht auf diese Art von legaler

Software.

Die Täter geben vor, abgelaufene Lizenzen oder fehlende Sicherheitsprogramme auf dem

Computer festgestellt zu haben. Diese müssten sofort kostenpflichtig erworben werden. Es wird

die Herausgabe von Kreditkartendaten oder die Zahlung mittels Geldtransferdiensten gefordert.

Durch die Freigabe des Systems könnte auch eine Schadsoftware (Spionageprogramme)

installiert, aber auch private Daten oder Zugangsdaten ausgelesen oder gelöscht werden.

 

Die Polizei Niedersachsen rät:

  • Sollten Sie solche Anrufe erhalten, notieren Sie, soweit im Display des Telefons zu sehen, die angezeigten Rufnummern. Gegebenenfalls ist im Display eine ausländische Rufnummer zu erkennen, die etwa mit 0015 oder 0016 beginnt.
  • Gehen Sie nicht auf die Forderungen der Anrufer ein, sondern beenden Sie das Gespräch.
  • Führen Sie keine Installation von Software durch, zu der Sie am Telefon aufgefordert werden. Folgen Sie auch keinen Links, die Ihnen genannt werden.
  • Tätigen Sie keine Zahlungen (zum Beispiel durch Herausgabe von Kreditkartendaten)
  • Unterbrechen Sie im Notfall die Internetverbindung zum Computer.
  • Zeigen Sie den Vorfall bei Ihrer nächsten Polizeidienststelle an.

Ohne Ihre eigene vorherige Supportanfrage und Zustimmung werden Unternehmen (Banken,

Softwarefirmen, Provider) Sie niemals dazu auffordern, Daten auf Ihrem Computer zu installieren

oder eine Fernwartung vornehmen zu lassen!



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