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Jutta Krellmann und Stephan Hormann Nachfolger von Peter Kurbjuweit und Klaus Suhr

Linkspartei mit neuer Führung

HAMELN-PYRMONT. Generationswechsel im Kreisverband der Partei „Die Linke“: Peter Kurbjuweit und Klaus Suhr, die beiden Sprecher des Kreisverbandes, wie die Kreisvorsitzenden in der Partei bezeichnet werden, kandidierten am Dienstagabend nicht mehr für den Vorstand und sorgten damit für eine deutliche Verjüngung des Gremiums.

veröffentlicht am 06.12.2017 um 08:55 Uhr

Stephan Hormann (li.) und Dr. Matthias Löding sind die beiden neuen Sprecher des Kreisverbandes „Die Linke“. Foto: PR
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Wolfhard F. Truchseß Reporter
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Neue Sprecher sind Stephan Hormann (33), Gewerkschaftssekretär der IG Metall in Hameln, und der Lehrer Dr. Matthias Löding (50). Weitere Vorstandsmitglieder sind zudem Jutta Krellmann, Nina Schaper, Horst Boldt, Matthias Löding, Siggi Meyer, Felix Mönkemeyer, Jörgen Sagawe und Rainer Terzenbach. Matthias Löding und Stephan Hormann wurden nach der Kreismitgliederversammlung im Tönebön-Stift an der Klütstraße in einer Vorstandssitzung als Sprecher gewählt. Hormann war bei den Vorstandswahlen von den 19 anwesenden Parteimitgliedern einstimmig gewählt worden. Löding hatte 18 Ja- und eine Nein-Stimme erhalten. Ursprünglich war erwartet worden, dass Krellmann in das Sprecherteam gewählt würde.

Im Rechenschaftsbericht der beiden Sprecher wurde vor allem das Engagement vieler Parteimitglieder bei den zurückliegenden Bundestags- und Landtagswahlen hervorgehoben. Die jungen Parteimitglieder des Linke-Jugendverbandes Solid hätten sich vor allem durch ihr Engagement ausgezeichnet, wenn es darum gegangen sei, Position gegen die AfD zu beziehen. Obwohl auch der Landtagswahlkampf „hervorragend“ bewältigt worden sei, konstatierten die beiden Sprecher, dass die Partei mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein könne. Mit 4,6 Prozent habe es mit Niedersachsen wieder ein Bundesland gegeben, „in dem wir den Einzug in den Landtag nicht geschafft haben“, wurde selbstkritisch angemerkt. Schwierigkeiten habe es vor allem in den ländlichen Bereichen gegeben. Für die Zukunft müsse es deshalb heißen: „Den ländlichen Bereich stärken und den städtischen Bereich nicht vernachlässigen.“

Dem neugewählten Vorstand gab die Kreismitgliederversammlung vor allem auf, sich in den beiden Jahren seiner vor ihm liegenden Amtszeit um die Themen Bildungsgerechtigkeit und vorschulische Bildung zu kümmern. Auf Platz zwei der Prioritätenliste landete das Thema Pflegenotstand.

Für gleichermaßen wichtig erachtete die Kreismitgliederversammlung eine Volksinitiative für eine Bundesratsinitiative zum Thema Vermögenssteuer, den gesamten Themenbereich um den Wertstoffkreislauf und Terra Preta (Schwarze Erde) zur Vermeidung von CO2-Emissionen sowie den Bereich der Altersarmut und alle Bereiche, die mit diesem Thema in einem engeren Zusammenhang stehen könnten.

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