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Modellprojekt „Multiprofessionalität“ landkreisweit gestartet: Neun Schulen nehmen für zwei Jahre daran teil

Lehrer werden von Fachkräften unterstützt

HAMELN. Schule wird „multiprofessionell“: Das bedeutet, nicht nur Pädagogen, sondern Fachkräfte aus vielen Bereichen bilden den Kern des neuen Modellprojekts, das maßgeblich von SAM e.V. initiiert wird. Die Anforderungen an Schule und Schüler seien im Kontext von Integration, Inklusion und Ganztagsbildung komplexer geworden, wie Schiller-Schulleiter und Vorsitzender von SAM, Andreas Jungnitz, erklärt. Hier setzt das Projekt an.

veröffentlicht am 22.10.2017 um 10:30 Uhr
aktualisiert am 22.10.2017 um 16:30 Uhr

Neues Modellprojekt gestartet: Schüler werden nicht nur von Lehrern schulisch begleitet, sondern auch von Fachkräften aus vielen Bereichen. Bilderbox/Erwin Wodicka
Karen Klages

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Karen Klages Reporterin zur Autorenseite
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Im Jahr 2017 werden kreisweit an über 30 Schulen 90 000 Förderstunden erteilt. Gerade Ganztagsbildung erfordere mehr als nur zeitliche Betreuung; Synergien aus Jugendarbeit, Vereinen, Schulen zu bilden, sei mehr denn je von Nöten. Lehrer sollen entlastet, Schüler individueller gefördert und fachlich besser ausgebildet werden. Als Beispiel nennt Jungnitz die Integration von Flüchtlingen: Hier unterstützen Sozialarbeiter die Integration. Den Lehrern werde so Raum für eigene Aufgaben gegeben. „Wir sehen hier die Chance, dass Schule eine sich öffnende Bildungseinrichtung wird“, so Jungnitz.

Das Projekt „Multiprofessionalität“ wird nun zwei Jahre lang an neun Schulen im Landkreis durchgeführt: Die Herderschule Bad Pyrmont, die KGS Bad Münder, die Oberschule Aerzen, die Haupt- und Realschule Emmerthal, die Oberschule Hessisch Oldendorf nehmen ebenso teil wie die Grundschule Rohrsen, das Bildungshaus am Klüt, die IGS Hameln und das Schiller-Gymnasium. Weiterhin beteiligt sind der Landkreis Hameln-Pyrmont, die Stadt Hameln und die Stadt Bad Pyrmont als Schulträger und Bildungsregion (diese drei auch finanziell), das Bildungsbüro des Landkreises, die Impuls GmbH sowie SAM e.V. Hameln als Koordinator. Begleitet wird das Projekt wissenschaftlich von Prof. Wolfgang Schröer von der Universität Hildesheim.

SAM selbst stellt zudem Eigenmittel für die Finanzierung zur Verfügung; Round Table fördert das Projekt mit Spenden.

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