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„Kurzarbeit verhindert Anstieg der Arbeitslosenzahl“

Auch im Bezirk der Arbeitsagentur Hameln dämpft Kurzarbeit die Wucht der Wirtschaftskrise: Während bei den Arbeitslosenzahlen eine leichte Frühjahrsbelebung erkennbar ist, stieg die Zahl der Arbeitnehmer in Kurzarbeit rapide an.

veröffentlicht am 01.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 23:21 Uhr

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Im April sank die Zahl der in den Geschäftsstellen Stadthagen, Rinteln, Springe, Hameln, Bad Pyrmont und Holzminden gemeldeten Arbeitslosen auf 18 708. Das sind 229 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote sank leicht von 9,4 auf 9,2 Prozent. Im April 2008 hatte sie bei 9,3 Prozent gelegen. Nach wie vor ist damit die Situation im Weserbergland etwas ungünstiger als im Bundesland Niedersachsen: Hier liegt die Quote im April bei 8,1 Prozent.

Die aktuell gestiegene Nachfrage nach Außenberufen und Berufen im Hotel- und Gaststättenbereich könne die anhaltend rückläufige Nachfrage aus den produzierenden Wirtschaftszweigen nach Fertigungs- und technischen Berufen nicht kompensieren, kommentierte Hamelns Agenturchefin Ursula Rose die neuen Zahlen.

2009 deutlich weniger freie Stellen gemeldet

Für den Bereich Kurzarbeit liegen aktuell erst die Zahlen aus dem März vor. Dabei war ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen: Im März 2008 waren lediglich 170 Personen in Kurzarbeit gegangen, im März dieses Jahres waren es 3809, nachdem bereits im Februar Anzeigen für die Kurzarbeit von 1714 Arbeitnehmern bei der Arbeitsagentur eingegangen waren. „Der rege Anstieg der Kurzarbeit verhindert einen Anstieg der Arbeitslosenzahl“, unterstreicht Rose.

Der Arbeitsagentur Hameln wurden im April 918 neue Stellen auf dem ersten Arbeitsmarkt gemeldet. Das sind 14 mehr als im März. Saisonal besonders stark nachgefragt wurden Pflanzbauer mit 107 Stellenangeboten. Allerdings wurden seit Jahresbeginn insgesamt 558 weniger freie Stellen gemeldet als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres. fh



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