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Preisgünstig und barrierearm

Kreisverwaltung soll sich um mehr Wohnraum für Ältere kümmern

HAMELN-PYRMONT. In Hameln-Pyrmont herrsche ein Mangel an Wohnraum, der für jedermann erschwinglich und zugleich für ältere Menschen praktisch sei – dieser These folgend hat die Gruppe von SPD, Grünen, Linken und Helmuth Mönkeberg im Finanzausschuss des Kreises beantragt, ein Konzept für preisgünstige kleine und barrierearme Wohnungen zu erarbeiten.

veröffentlicht am 02.03.2018 um 18:32 Uhr

Wer auf den Rollator angewiesen ist, benötigt auch dafür geeigneten Wohnraum. Foto: Pixabay
Joachim Zieseniß

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Joachim Zieseniß Reporter Bodenwerder zur Autorenseite
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Mit einem einstimmigen Votum des Ausschusses wurde die Verwaltung beauftragt, auf der Basis des sogenannten Wohnraumversorgungskonzeptes eine Planung für mehr preisgünstige Unterkünfte zu erstellen. Dabei sollen die Kreissiedlungsgesellschaft und die in Frage kommenden Kommunen zurate gezogen werden.

Die Untersuchung der Firma Gewos – das Institut für Stadt-, Regional- und Wohnforschung – und das darauf basieren-
de Wohnraumversorgungskonzept hatte keinen generellen Neubedarf an Wohnungen aufgezeigt. Generell besteht ein Überhang bei bestehenden Wohneinheiten, heißt es. Es wird in der Gewos-Analyse aber auf eine große Nachfrage nach preisgünstigen kleinen und zunehmend auch barrierearmen Wohnungen hingewiesen. Darüber hinaus wird ein bisher nicht befriedigter Bedarf an mehr altersgerechten Wohnungen mit zeitgemäßer Ausstattung möglichst in zentraler Lage sowie eine Nachfrage nach betreuten Wohnungen aufgezeigt.

Der Fachausschuss möchte, dass die Verwaltung möglichst bis zum Herbst Wege zur Befriedigung der Nachfragen aufzeigt. Danach sollen die politischen Gremien das weitere Vorgehen festlegen und Gelder bereitstellen. Peter Kurbjuweit (Linke) begründete den Antrag der Gruppe auch damit, dass bezahlbare und ansprechende Wohnungen für bedürftige Menschen „ein entscheidender Impuls zur Attraktivitätssteigerung unserer Dörfer“ sein könnten.

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