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Deike Peters und Michael Maxein führen den Vorstand

Kräftiger Mitgliederzuwachs bei den Grünen im Kreis

Hameln-Pyrmont. Trotz ihrer Schlappe bei der Bundestagswahl im September 2013 verzeichnen die Grünen im Landkreis Hameln-Pyrmont einen Mitgliederzuwachs von knapp 20 Prozent. „Im Januar 2013 hatten wir 105 Mitglieder, jetzt sind es 123“, zog der am Donnerstagabend in der Sumpfblume wiedergewählte Kreisvorstand, bestehend aus Deike Peters und Michael Maxein, eine positive Bilanz seiner Amtszeit. Mit großem Beifall wurde von der Kreismitgliederversammlung auch das jüngste Mitglied begrüßt, der von den Unabhängigen zu den Grünen gewechselte Klaus Lamprecht (wir berichteten).

veröffentlicht am 08.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 22:41 Uhr

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Autor:

Wolfhard F. Truchseß
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Die beiden ohne Gegenstimmen wiedergewählten Kreisvorsitzenden wollen im kommenden Jahr neben den Anstrengungen für die Europawahl vor allem „tolle“ neue Aktivitäten anschieben, wie Maxein erklärte. Inhaltliche Schwerpunkte sollen die Themen Klima und Wandel sowie Schule und Bildung werden. Peters will sich verstärkt um Frauenpolitik kümmern und beklagte, dass Frauen in den Kommunalparlamenten deutlich unterrepräsentiert seien.

Großen Wert legte Maxein zu Beginn seines Rechenschaftsberichts darauf, dass er im Vorfeld der Wahl nicht erklärt habe, es werde „lediglich im erweiterten Vorstand zu einigen personellen Umbesetzungen kommen“. Da sei er falsch zitiert worden. Maxein: „Das wäre keine gute demokratische Gepflogenheit, wenn man schon vor einer Wahl sagen würde, dass man gewählt wird.“

Zum Thema Schule verabschiedeten die Grünen eine Resolution, in welcher der Vorschlag von Landrat Tjark Bartels (SPD) unterstützt wird, „in Gespräche über eine Schulträgerschaft des Landkreises im gesamten Sekundarbereich I und II einzutreten“. Ausdrücklich sprechen sich die Grünen in der Resolution „für eine einheitliche Schulträgerschaft beim Landkreis für alle weiterführenden Schulen aus“, um langfristig ein „qualitativ hochwertiges und vielfältiges Bildungssystem für alle Kinder“ zu gewährleisten. Nach Ansicht der Grünen würde eine einheitliche Trägerschaft es erheblich erleichtern, „die Schulentwicklungsplanung effektiv voranzutreiben“. Doppelstrukturen zwischen den verschiedenen Schulträgern könnten abgebaut, Entscheidungen vereinfacht und Ressourcen sinnvoll gebündelt werden, heißt es in der Resolution, die ohne Gegenstimmen verabschiedet wurde.

Für die drei Wahlkämpfe im vergangenen Jahr (Landtag, Bundestag, Landrat) gaben die Grünen 31 880 Euro aus: 10 426 Euro für den Landtagswahlkampf, 11 187 Euro für den Bundestagswahlkampf und 10 267 Euro für den Wahlkampf um den Posten des neuen Landrats.



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