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Flussgebietsgemeinschaft Weser: Landwirtschaft und Wasserwirtschaft wollen gemeinsam für besseren Schutz eintreten

Kompromiss soll Belastungen für Gewässer verringern

Weserbergland (red). Der Gewässerzustand hat sich, da sind sich die Experten einig, in den vergangen Jahrzehnten deutlich verbessert. Gleichwohl sind trotz aller Erfolge im Bereich des Gewässerschutzes weitere Anstrengungen notwendig, um die zukünftigen länderübergreifenden Ziele der EG-Wasserrahmenrichtlinie erreichen zu können.

veröffentlicht am 10.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 22:41 Uhr

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„Diffuse Nährstoffeinträge in die Gewässer sind von hoher Bedeutung, nicht nur an der Weser, sondern europaweit gleichermaßen. Das ist auch die Erkenntnis der EU-Kommission“, sagt die niedersächsische Abteilungsleiterin Almut Kottwitz zur Eröffnung einer Fachveranstaltung zum Thema Nährstoffe in der Flussgebietseinheit Weser.

Die Flussgebietsgemeinschaft Weser wird von den sieben Bundesländern im Einzugsgebiet der Weser gebildet. Für dieses Gebiet wird jetzt erstmals im Rahmen eines Modellvorhabens der Länder mit dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz die Nährstoffsituation mit einer einheitlichen Methodik beschrieben, um Strategien beziehungsweise Programme für einen nachhaltigen landwirtschaftlichen Gewässerschutz zu entwickeln und die Wirkungen von Agrar- und Umweltmaßnahmen abzuschätzen.

„Mit diesem Vorhaben ist es gelungen, die Landwirtschaft und die Wasserwirtschaft an einen Tisch zu holen, um gemeinsam Lösungswege zu erarbeiten“, so der Leiter der Geschäftsstelle der FGG Weser. Es gilt, Kompromisslösungen zu finden, mit denen die Landwirtschaft wirtschaften und die Wasserwirtschaft die Gewässer schützen können. Die Bestrebungen liegen vorrangig darin, das Bewusstsein bei den Landwirten zu stärken, dass Ackerbau und guter Gewässerzustand gleichzeitig möglich sein können. Im Gegenzug unterstützen die Länder die Landwirtschaft durch Förderung des Einsatzes von Agrar- und Umweltmaßnahmen.

In der eintägigen bundesweiten Fachveranstaltung diskutierten über 100 Experten die Ergebnisse des dreijährigen Forschungsverbundes des Johann Heinrich von Thünen-Instituts Braunschweig, des Forschungszentrums Jülich und des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei Berlin.

Abteilungsleiterin Almut Kottwitz zeigte sich sehr optimistisch, dass „mit dem pragmatischen Ansatz auch ein Meilenstein für die weitere Arbeit gesetzt werden kann“.



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