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Symrise legt in allen Bereichen zu

Knapp eine halbe Milliarde Gewinn – vor Steuern

HOLZMINDEN. Starke Nachfrage, hohe Auslastung, steigende Umsätze, mehr Gewinn – so lautet die Neunmonatsbilanz des Holzmindener Aromen- und Duftstoffherstellers Symrise. Trotz schwieriger Bedingungen in den Schwellenländern befindet sich der global agierende Konzern aus dem Weserbergland klar auf Wachstumskurs.

veröffentlicht am 02.11.2016 um 12:10 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 11:06 Uhr

Thomas Thimm

Autor

Stv. Chefredakteur zur Autorenseite

„Nach dem dynamischen Geschäftsausbau und dem kräftigen, profitablen Wachstum in den ersten neun Monaten sehen wir dem Endspurt 2016 optimistisch entgegen“, sagte Symrise-Chef Heinz-Jürgen Bertram am Mittwoch.

Der Umsatz des MDax-Konzerns legte im dritten Quartal auch dank eines Zukaufs um 13 Prozent auf 729,8 Millionen Euro zu. Im Januar hatte Symrise mit dem Kauf der amerikanischen Pinova das Duftstoffgeschäft gestärkt. Nun gab der Konzern den Verkauf der Industrieaktivitäten daraus an den französischen Spezialanbieter DRT für 150 Millionen US-Dollar bekannt. Wegen der Kosten im Zusammenhang mit der Übernahme sank der Quartalsgewinn im Jahresvergleich um fast 9 Prozent auf 59,9 Millionen Euro.

Die Symrise AG profitierte auch im dritten Quartal von einer starken Nachfrage und einer hohen Auslastung. Der Konzern knüpft damit nahtlos an die dynamische Geschäftsentwicklung des ersten Halbjahres an. Im Neunmonatszeitraum erzielte Symrise einen kräftigen Umsatz- und Ergebnisanstieg. Der Konzern erhöhte den Umsatz währungsbereinigt um 16 Prozent auf knapp 2,2 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, normalisiert um Einmaleffekte aus der Akquisition und Integration der Pinova Holdings, stieg um 7 Prozent auf 480,3 Millionen Euro. Trotz der erstmaligen Einbeziehung der Pinova-Gruppe seit dem ersten Quartal 2016 hielt Symrise die Profitabilität hoch und erzielte eine Marge von 21,9 Prozent – zum Vergleich der Vorjahreswert: 22,7 Prozent. Der Konzern „blickt damit optimistisch auf die verbleibenden Wochen des Jahres“. Bertram: „Wir werden die verbleibenden Wochen nutzen, um unsere Innovationen voranzutreiben, am Markt präsent zu sein und unsere Produkte an den Kundenbedürfnissen auszurichten. Wir bekräftigen unseren Anspruch für 2016, schneller als der Markt zuzulegen, hochprofitabel zu wirtschaften und damit weiterhin zu den Branchenvorreitern zu zählen.“

Mit 8900 Mitarbeitern sind die Holzmindener einer der weltweit wichtigsten Lieferanten für die Kosmetik-, Pharma- und Lebensmittelindustrie.



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