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Bürgerinitiative Transit fordert Umstellung von Diesel- auf Brennstoffzellenzüge

„Klimafreundliche Alternative“

WESERBERGLAND. Die Bürgerinitiative BI Transit, die sich seit 2011 intensiv mit den Plänen zur Elektrifizierung und zum zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke Elze-Löhne befasst, fordert Politik und Verwaltung im Weserbergland auf, sich beim Land Niedersachsen dafür einzusetzen, dass auch im Weserbergland Dieselloks durch Brennstoffzellenzüge ersetzt werden.

veröffentlicht am 31.05.2019 um 17:36 Uhr
aktualisiert am 31.05.2019 um 19:30 Uhr

Die BI Transit setzt sich dafür ein, dass Dieselloks durch Brennstoffzellenzüge ersetzt werden. Foto: pixabay
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Die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) habe bekanntlich 14 Brennstoffzellenzüge vom Typ „Coradia iLint“ zum Einsatz im Schienenpersonenverkehr bestellt. Mittelfristig sollen laut BI alle Dieselfahrzeuge, die in Niedersachsen im Bahnverkehr unterwegs sind, durch Brennstoffzellenzüge ersetzt werden.

Die Umstellung auf den Energieträger Wasserstoff stelle eine klimafreundliche und zukunftsorientierte Alternative zu der vom Bund geplanten Elektrifizierung der Strecke Elze-Hameln dar. Zudem verweist die BI Transit auf Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), der ein milliardenschweres Förderprogramm für die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie auf den Weg bringen will.

In den regionalen Wind- und Solarparks würden regelmäßig Überschüsse an Energie, die für die CO2-neutrale Erzeugung von Wasserstoff genutzt werden könnten, produziert. Das seien optimale Bedingungen für den klimafreundlichen Betrieb von Brennstoffzellenzügen. Dieser sei in besonderem Maße dazu geeignet, den allseits gewünschten, bedarfsgerechten Personenschienenverkehr auf der gesamten Strecke der Löhner Bahn von Elze bis Löhne zu sichern. Eine Elektrifizierung des gesamten Abschnittes Hameln-Löhne sei nämlich seinerzeit nicht in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen worden, weil sie nicht wirtschaftlich sei.

Bei der Umstellung auf Brennstoffzellentechnik könnten die klimaschädlichen Dieselloks auch ohne kostenintensive Baumaßnahmen für die Elektrifizierung der Strecke durch eine klimafreundlichere Alternative ersetzt werden.

Die weiteren Vorteile des Elektroantriebs wie schnellere Beschleunigung, höhere Fahrgeschwindigkeit und somit bessere Chancen zur Vertaktung mit Fernzügen seien beim Antrieb mit Wasserstoff ebenso wie beim Antrieb mittels Fahrdraht gegeben.

Brennstoffzellenzüge führen zudem deutlich leiser als dieselbetriebene Züge. Sie würden die Lebensbedingungen der Menschen, die direkt an der Bahnstrecke leben, weiter verbessern. fd



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