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Zahlreiche Einsätze an den Weihnachtstagen halten Feuerwehren in Salzhemmendorf in Atem

Kleinkind übersteht Unfall – Vater schwer verletzt

Salzhemmendorf (tis). Bei zwei Verkehrsunfällen wurden an den Weihnachtsfeiertagen ein 40-Jähriger schwer und ein 26-Jähriger leicht verletzt. Ein Kleinkind blieb glücklicherweise unverletzt. Auf der B 1 bei Benstorf war ein Ford Escort in den Graben gefahren, auf der Dorfstraße ein Pkw gegen einen Zaum geschleudert. Die Feuerwehren in der Gemeinde Salzhemmendorf mussten an den Weihnachtsfeiertagen mehrfach ausrücken, um Hilfe zu leisten. Unter anderem musste ein festgefahrener Rettungswagen freigeschleppt werden.

veröffentlicht am 27.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 16:21 Uhr

Der Fahrer des Ford wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Die Fe
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An Heiligabend war ein 40-Jähriger aus Hildesheim mit seinem Ford Escort auf der B 1 von Mehle in Richtung Benstorf unterwegs. Kurz nach der Abfahrt zum Quanthof/Rasti-Land kam sein Pkw um kurz vor 16 Uhr nach Polizeiangaben aus ungeklärten Gründen nach rechts von der Straße ab. Der Ford raste durch einen Straßengraben und prallte ungebremst gegen eine verrohrte Feldauffahrt. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Pkw wieder aus dem Graben geschleudert und kam am Straßenrand entgegengesetzt zur Fahrtrichtung zum Stehen.

Der 40-jährige Fahrer trug bei dem Unfall erhebliche Kopfverletzungen davon. Er wurde versorgt vom Rettungsdienst aus dem Landkreis Hildesheim, der mit einem Notarzt und zwei Rettungswagen vor Ort war. Zunächst war für den Abtransport des Ford-Fahrers ein Rettungshubschrauber angefordert worden, der aufgrund der Wetterlage und einbrechenden Dunkelheit aber nicht die Unfallstelle anfliegen konnte. Daher wurde der Hildesheimer mit dem Rettungswagen ins Nordstadtkrankenhaus Hannover transportiert. Seine zweieinhalbjährige Tochter auf dem Rücksitz überstand den Unfall unverletzt, da sie ordnungsgemäß in einem Kindersitz gesichert war.

Sie kam lediglich vorsichtshalber in die Kinderklinik Hildesheim. Am Ford entstand Totalschaden. Die Feuerwehren Benstorf und Oldendorf rückten aus, um die stark mit Erdreich verschmutzte Fahrbahn zu säubern.

Am 1. Weihnachtstag um 11.20 Uhr verunglückte ein 26-Jähriger aus Eime (Landkreis Hildesheim) mit seinem Ford Escort auf der Dorfstraße in Oldendorf. Er prallte nach Angaben der Polizei auf der Fahrt Richtung Esbeck nach einer Linkskurve zunächst gegen den Bordstein, verlor dann die Kontrolle über sein Fahrzeug und schleuderte in einen Gartenzaun. Der 26-Jährige trug leichte Verletzungen davon. Bei dem Mann aus Eime stellten Polizeibeamte Alkoholgenuss fest; ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,8 Promille. Daher wurde eine Blutentnahme veranlasst und der Führerschein des 26-Jährigen sichergestellt. Der Sachschaden wird mit 2000 Euro angegeben.

Auch ein Rettungswagen braucht mal Hilfe, das musste das Team des DRK-Rettungswagens Hemmendorf am 1. Weihnachtsfeiertag erfahren. Unterwegs zu einem Notfall in Salzhemmendorf, war der Rettungswagen auf dem Verbindungsweg zwischen Ahrenfeld und Salzhemmendorf von der Fahrbahn abgekommen und hatte sich in dem aufgeweichten Seitenstreifen festgefahren.

Ohne fremde Hilfe kam der Transporter nicht wieder frei. Also rückten gegen 18 Uhr die Feuerwehr Salzhemmendorf mit dem Rüst- und Einsatzleitwagen und die Feuerwehr Hemmendorf aus. Nach knapp 30 Minuten war der Rettungswagen wieder flott und einsatzbereit. Den Notfalleinsatz in Hemmendorf übernahmen ein Johanniter-Rettungswagen aus Gronau (Landkreis Hildesheim) und der Notarzt Bad Münder. Um 19.57 Uhr am gleichen Tag liefen in Thüste die Sirenen. Die Brandschützer wurden in den Kirchsteig gerufen. Der Sturm hatte einen Baum umgerissen, der quer über die Straße gefallen war. Nach knapp 30 Minuten war das Hindernis beseitigt und auch dieser Einsatz beendet.

Am 2. Weihnachtstag musste die Ortswehr Osterwald um 18.02 Uhr ausrücken, um nochmals die Besatzung des DRK-Rettungswagens Hemmendorf zu unterstützen. Ein älterer Einwohner aus Osterwald hatte bei einem Waldspaziergang einen Schwächeanfall erlitten.

Die Ortswehr rückte mit dem Feuerwehrfahrzeug an, um den geschwächten und unterkühlten Mann über den vereisten Waldweg in der Verlängerung des Steigerbrinks, der für den Rettungswagen nicht passierbar war, sicher an den Ortsrand zu bringen und dem Rettungsdienst zu übergeben.

Ein Transport des Verunglückten ins Krankenhaus war aber nicht nötig.



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