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Vorschläge der Mehrheitsgruppe scheitern nach Überprüfung durch die Verwaltung

Kein langer Samstag im Entsorgungspark

HAMELN-PYRMONT. Für Privatanlieferer wird sich am Entsorgungspark Hilligsfeld nichts ändern: Die Öffnungszeiten werden an Samstagen nicht verlängert. Kleinere privat angelieferte Abfallmengen werden auch in Zukunft nach Volumen taxiert und nicht gewogen; es bleibt bei der Anlieferung von Rest- und Wertstoffen bei der herkömmlichen Gebührengestaltung. Das ist das Ergebnis einer Überprüfung eines Antrages aus der Politik, das die Kreisabfallwirtschaft jetzt im jüngsten Betriebsausschuss Abfallwirtschaft vorgestellt hat.

veröffentlicht am 24.11.2018 um 13:17 Uhr

Foto: pixabay
Joachim Zieseniß

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Joachim Zieseniß Reporter Coppenbrügge-Salzhemmendorf zur Autorenseite
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Diese Überprüfung wurde ausgelöst durch einen Antrag der Mehrheitsgruppe SPD/ Helmut Mönkeberg/Grüne und Die Linke. Die hatte eine Überprüfung einer Verlängerung der Samstagsöffnungszeiten am Entsorgungspark gefordert. Außerdem, so die Mehrheitsgruppe, sollte darüber nachgedacht werden, ob durch ein Wiegen von Rest- und Wertstoffen für Privatanlieferer die Kostenerhebung nicht kundenfreundlicher ´und transparenter gemacht werden könnte.

Der Entsorgungspark ist derzeit von April bis Oktober an Samstagen von 9 bis 13 Uhr, von November bis März von 10 bis 12 Uhr geöffnet. An Werktagen ist der zentrale Sammelplatz ab 17 Uhr beziehungsweise ab 16 Uhr geschlossen. Der Antrag der Mehrheitsgruppe hatte nun darauf gezielt, an Samstagen das Tor zum Entsorgungspark länger offen zu halten, um Berufstätigen ein größeres Zeitfenster zu öffnen.

Von der Verwaltung wurde dem entgegengesetzt, dass es in anderen Landkreisen eine solche längere Öffnungszeit zwar gebe, ein zurückliegender Versuch in Hameln-Pyrmont mit einer Öffnungszeiten-Verlängerung habe aber gezeigt, dass ab 16 Uhr die Anlieferfrequenz rückläufig sei. Dennoch habe man einen Samstags-Versuch bis 14 Uhr starten wollen. Hierüber habe es jedoch von der Personalvertretung keine Zustimmung gegeben.

Um für die nicht gewerblichen Anlieferer von Kleinmengen einen gerechteren Abrechnungsmodus zu finden, war gefordert worden, die Abliefer-Mengen grundsätzlich zu verwiegen. Hier haben die Recherchen der Verwaltung ergeben, dass entsprechende Fuhrwerkswaagen erst ab einem Netto-Gewicht von rund 200 Kilo je Wägung laut Eichgesetz zulässig sind. Außerdem müssten gemischt angelieferte Wertstoffe vor einem Verwiegen bei der Abgabe noch zeitaufwendig sortiert werden. Es bleibt also bei der Volumenberechnung.



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