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Firma will Genehmigung für Nordsee- und Oberweser-Leitung

K + S informiert über Stand zu Pipelines

Weserbergland. Die Frage der Entsorgung der Salzabwässer aus dem Kali-Bergbau in Hessen und Thüringen ist weiter ungeklärt. Bislang wird ein Großteil der salzhaltigen Abwässer in Werra und Weser entsorgt, was für eine starke Belastung der Flüsse sorgt. Anliegerkommunen und Umweltverbände kritisieren seit Jahren, dass die Salzabwässer Werra und Weser samt Pflanzen- und Tierwelt schaden.

veröffentlicht am 12.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 02:21 Uhr

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Autor:

VON FRANK MÜNTEFERING
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Jetzt informierte Kali + Salz darüber, wie der Sachstand bei den geplanten Fernleitungen an die Oberweser und die Nordsee ist. Die Pipeline an die Nordsee wird von Vertretern einiger Bundesländer, Verbänden und Anliegern als Lösung für das Abwasserproblem favorisiert. Die Alternative ist ebenfalls eine Pipeline: Kali + Salz will mit einer Leitung an die Weser bei Bad Karlshafen ebenfalls eine Möglichkeit zur Entsorgung schaffen.

Bei einer Sitzung des Runden Tisches erklärte ein Unternehmensvertreter, dass man für das Antragsverfahren der Oberweser-Pipeline im kommenden Jahr die Umweltverträglichkeitsprüfung und die Bürgerbeteiligung durchführen wolle. Im Frühjahr 2015 rechnet Kali + Salz damit, dass die landesplanerische Beurteilung für das Vorhaben vorliegt. Danach könnte dann im Sommer 2015 das Planfeststellungs- und Genehmigungsverfahren für die Oberweser-Pipeline starten. Man rechne frühestens mit einer Baugenehmigung im Herbst 2018.

Allerdings, so betonte der Sprecher des Unternehmens, bedeute das Genehmigungsverfahren nicht, dass es schon eine Bauentscheidung von Kali + Salz für die Oberweser-Pipeline gebe. Für das Projekt „Nordsee-Pipeline“ bereitet Kali + Salz derzeit die Antragskonferenzen für dieses länderübergreifende Vorhaben vor. Der wasserrechtliche Antrag für die Einleitung von Salzabwässern in die Nordsee solle bald vorliegen.

Der Hauptantrag für die Nordsee-Pipeline werde voraussichtlich Ende 2014 eingereicht, so der Sprecher von Kali + Salz. Zwei Jahre später rechne man dann mit der landesplanerischen Beurteilung. Direkt danach werde man das Genehmigungsverfahren starten.

Eine Entscheidung wird frühestens im Herbst 2019 vorliegen. Auch hier, betonte der Sprecher, sei mit dem Entschluss, das Genehmigungsverfahren zu starten, noch keine Bauentscheidung gefallen.

Salz in der Weser ist seit Jahrzehnten ein Streitthema – der Düngemittelhersteller K + S möchte nun weiter oben in der Weser einleiten.Dana



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