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Jugendwehren beteiligen sich an landesweiter Umwelt-Aktion

Hameln-Pyrmont (pj/gm). Bereits 1985 wurde der Tag des Umweltschutzes bei den Jugendfeuerwehren in Niedersachsen eingeführt. Und seitdem nehmen Nachwuchsbrandschützer in Hameln-Pyrmont an dieser Aktion teil. „Wir sind seit über 20 Jahren dabei“, sagt der Jugendwart der Hamelner Gemeindejugendfeuerwehr, Uwe Schlüter. Beteiligt haben sich an der landesweiten Aktion auch Jugendliche in Hagenohsen, Voremberg, Hajen, Börry und Groß Berkel.

veröffentlicht am 29.03.2009 um 16:01 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 00:21 Uhr

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Hameln-Pyrmont (pj/gm). Bereits 1985 wurde der Tag des Umweltschutzes bei den Jugendfeuerwehren in Niedersachsen eingeführt. Und seitdem nehmen Nachwuchsbrandschützer in Hameln-Pyrmont an dieser Aktion teil. „Wir sind seit über 20 Jahren dabei“, sagt der Jugendwart der Hamelner Gemeindejugendfeuerwehr, Uwe Schlüter. Beteiligt haben sich an der landesweiten Aktion auch Jugendliche in Hagenohsen, Voremberg, Hajen, Börry und Groß Berkel.
 In diesem Jahr war Uwe Schlüter mit Betreuern und Jugendfeuerwehrmitgliedern im Hamelner Hafen, um die wasser- und landseitigen Schutzwasserdeiche von Unrat zu befreien. Unterstützung bekam der Feuerwehrnachwuchs dabei von Mitgliedern des Hafenvereines, die die Kinder und Jugendlichen nach dem Einsatz mit Getränken und Bratwürstchen versorgten. Nach der Arbeit meldete der Vorsitzende des Hafenvereins, Bernhard Mandla, dass zwölf volle Müllsäcke mit einem Gesamtgewicht von fast 150 Kilogramm Müll und Unrat aus dem Wasser gezogen und an den Ufern zusammengetragen wurden. „Das Hochwasser hat verdammt viel Treibgut in unser Hafenbecken getrieben“, erzählt Hausbootbesitzer Andreas Engelhardt. „Aber jetzt ist unsere gute Stube Dank der ehrenamtlichen Hilfe der Jugendfeuerwehr wieder im Topzustand“, fügt er an.
 Flussaufwärts in Hagenohsen wurde die Jugendfeuerwehr von DRK-Mitgliedern unterstützt. „Wir haben den Weserradweg, die Wege des Realverbandes, die zur Weser führen, den Steinbruch und die Bückebergtreppen gereinigt“, erklärt Jugendwartin Julia Piehl. Die Voremberger Feuerwehrjugend, die in Hagenohsen ausgebildet wird, war in ihrem Dorf unterwegs und wurde von DRK-Damen unterstützt. Zwei Pkw-Anhänger voll Dreck, Müll und Gerümpel kamen hier zusammen. Als Dank für die geleistete Arbeit überreichte Dieter Schneider in Funktion als Vorstandsmitglied des Hagenohsener Realverbandes 50 Euro für die Feuerwehrnachwuchskasse.
 In Hajen mobilisierte der stellvertretende Ortsbrandmeister Bernd Siever über 30 Jugendliche, die den gesamten Flussbereich, das Dorf sowie alle Straßenränder der Landesstraßen nach Müll absuchten. „Wir machen den Umwelttag immer zum Jugendtag“, sagt Ortsbürgermeister Andreas Lenk,. „Traditionell beteiligen sich auch Kinder und Jugendliche aus unserem Sportverein an der Umweltaktion“, erklärt Lenk.
 Jana Schrader könnte sich vorstellen, solche Aktionen öfter im Jahr durchzuführen. „Ich finde es sehr gut, dass ich zumindest einmal im Jahr etwas zur Verbesserung unserer Umwelt beitragen kann“, erzählt die 15-Jährige. In Börry wurde aus dem Umwelttag ein Umweltwochenende mit einer Übernachtung im Feuerwehrgerätehaus. Morgens begann die Jugendfeuerwehr mit der monatlichen Altpapiersammlung. Nach der Besichtigung der Windkraftanlage „Kleiner Berg“ nahm man gemeinsam das Mittagessen ein, bevor Jugendwart Stephan Schweissgut mit Jugendfeuerwehrleuten im Dorf allen Unrat aufzusammeln. Andere pflanzten an den Wirtschaftswegen des Realverbandes Obstbäume. „Zehn Bäume haben unsere Jagdpächter gesponsert und für die Anschaffung der weiteren 20 Bäume konnten wir Geschäftsleute und Dienstleister im Ort gewinnen“, freut sich Schweissgut.
 Ziemlich feucht ging es in Groß Berkel zu, denn das Wasser kam nicht nur von oben. Ortsbrandmeister Hartwig zur Mühlen hatte in diesem Jahr die Humme und die Uferrandbefestigungen als Schwerpunkt des Umwelttages deklariert. Von der Hummebrücke an der B1, quer durch den Ort bis zum Stauwehr durchkämmten Watgänger die Humme und sammelten einen ganzen Treckeranhänger voller Treibgut aus dem Wasser.



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