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Niedersachsen will DSL-Lücken in Hameln-Pyrmont, Holzminden und Schaumburg schließen

Jetzt geht es schnell ans schnelle Internet

Hameln-Pyrmont (TT). Hameln-Pyrmont soll schnell ans schnelle Internet – das haben sich jedenfalls Ministerpräsident Christian Wulff und Wirtschaftsminister Philipp Rösler auf die Fahnen geschrieben. Mit finanzieller Hilfe des Landes Niedersachsen sollen unter anderem im Weserbergland die Lücken bei der DSL-Versorgung geschlossen werden. Die Gelder kommen aus dem Konjunkturpaket – bei dem es noch Unsicherheiten bezüglich der Rechtmäßigkeit gibt. Diese sollen jedoch heute in Berlin geklärt werden.

veröffentlicht am 04.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 01:21 Uhr

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Wulff und Rösler wollen mit einem 20-Millionen-Euro-Projekt im Süden des Landes, in der Heide und an der Küste beim Thema Internet Tempo machen. Diese drei Gebiete sollen in Kürze schnell ans schnelle Internet angebunden werden. Mit den Millionen aus dem Konjunkturpaket will Niedersachsens CDU/FDP-Regierung die „weißen Flecken“ in der Versorgung mit DSL-Anschlüssen schließen.

Zehn Millionen Euro

fließen in die Südschiene

„Weiße Flecken“ gibt es überall dort, wo die Datenübertragungsmenge zwei Megabit pro Sekunde nicht überschreite. Zum Vergleich: Im Bereich des Messegeländes in Hannover, wo gerade die CeBIT stattfindet, schaffen die Netze 7,6 Megabit.

Unter dem Stichwort „Süden“ fließen zehn Millionen Euro in die Landkreise Hameln-Pyrmont, Holzminden, Schaumburg, Göttingen, Northeim, Osterode und Goslar. Zwölf Millionen Euro bekommt der Nordwesten mit der Küste, acht Millionen die Lüneburger Heide und das Wendland. „Wir stärken mit der Initiative unsere Kommunen und Betriebe, sorgen für Aufträge und sichern Arbeitsplätze“, erklärten Wulff und Rösler. 50 Millionen Euro stehen insgesamt bereit; 37,5 gibt der Bund, den Rest teilen sich Land und Kommunen jeweils mit 6,25 Millionen Euro. Rösler sagte, man habe die Fördergebiete bewusst an die touristischen Zentren angelegt, da neben der Wirtschaft gerade auch der Fremdenverkehr immer mehr schnelle Internetverbindungen benötige.

Die Ausschreibungen sollen noch im April starten, die Vergabe könnte dann Ende Juni erfolgen. „Den Zuschlag bekommt derjenige, der die meisten Anschlüsse sicherstellt“, sagte Rösler. Er verwies darauf, dass die technischen Anforderungen nicht zuletzt wegen der verschiedenen Landschaftsprofile variierten. Die ersten Gespräche führe sein Ministerium auf der CeBIT-Messe.

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