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Auftaktveranstaltung in der Selbert-Schule

Ist der Lehrer gesund, lernt es sich besser

Hameln (roh). Die Elisabeth-Selbert-Schule (ESS) will sich verstärkt um die Gesundheit ihrer Lehrkräfte kümmern – und damit die Qualität des Unterrichtes stärken. Rund 120 Mitarbeiter der Berufsschule, Mitglieder des Schulvorstandes, Mitarbeiter der Kreisverwaltung und Kollegen der Eugen-Reintjes-Schule erfuhren jetzt während einer Auftaktveranstaltung, wie das auf zwei Jahren befristete Projekt „Gesund leben lernen“ ausgestaltet werden soll. Die „Landesvereinigung für Gesundheit Niedersachsen“ hatte der ESS im Herbst den Zuschlag für dieses Projekt erteilt.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 01:41 Uhr

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Lärmbelastung ein

großer Stressfaktor

„Unser gutes Ergebnis bei der letzten Schulinspektion ist ein Hinweis auf funktionierende Strukturen und die Bestätigung für unser Streben nach Qualität“, erklärte Schulleiterin Gisela Grimme. „Die Lehrer sind einer der wichtigsten Bestandteil dieser Strukturen – und gesunde, zufriedene Lehrer ganz besonders.“ Die Projektverantwortliche Sabine Böker, Lehrerin für Mathematik und Körperpflege, wies darauf hin, dass mit dem Arbeitsschutzausschuss bereits ein Gremium an der Schule existiere und die Koordination der Gesundheitsförderung übernehmen wird. „Wir werden zwei Gesundheitszirkel installieren – und zwar zu den Themen ,Pausenregelung‘ und ,Lärmentlastung‘.

Jede Schule könne selbst entscheiden, welchen Schwerpunkt sie innerhalb des Projektes „Gesund leben lernen“ bearbeiten möchten, bestätigte Irmtraut Windel von der Landesvereinigung Gesundheit. Hans-Ulrich Reinke, koordinierende Fachkraft für Arbeitssicherheit der Landesschulbehörde, wies darauf hin, dass die Anzahl der aus gesundheitlichen Gründen vor dem 65. Lebensjahr aus dem Beruf ausscheidender Lehrer wesentlich höher sei als die Anzahl aller anderen Beschäftigten im öffentlichen Dienst.

Böker kündigte an: „Die Gesundheitszirkel werden zunächst eine Ursachenanalyse betreiben und anschließend Maßnahmen entwickeln, die sie als Beschlussvorlagen in die Entscheidungsgremien tragen.“ Der Lärm sei der größte Stressfaktor. „Hier könnten wir mit baulichen Maßnahmen, einer ,Lärmampel‘, Trainingsangeboten für Schüler und dergleichen etwas bewirken“, glaubt Böker.

Ruheraum mit Sofa

und ohne Telefon

Der Gesundheitszirkel „Pausenregelung“ steht laut Böker vor einer ganz besonderen Herausforderung. Denn wegen der drei Schulstandorte der ESS seien viele unterschiedliche Faktoren zu berücksichtigen. Böker: „Es wäre schön, wenn es gelänge, wenigstens eine Pause völlig störungsfrei zu organisieren, zum Beispiel durch das Einrichten von kleinen Ruheräumen mit Sofas oder eine telefonfreie Pause.“ Grimme brachte das Ziel des Projektes auf den Punkt: „Wir brauchen starke Lehrer.“



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