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Ein wenig weiße Pracht

In der zweiten Adventswoche frühwinterlich

HAMELN-PYRMONT. „Nikolaus spült die Ufer aus“, heißt es. So ist es ab Freitag im Weserbergland nicht ganz, denn es kommt lediglich leichter Regen oder Sprühregen runter.Schirm und wetterfeste Kleidung werden aber auch in den nächsten Tagen gefragt sein.

veröffentlicht am 06.12.2018 um 15:50 Uhr
aktualisiert am 06.12.2018 um 21:20 Uhr

Dieses stimmungsvolle Foto von der Weser in Höhe des Segelhafens in Hameln hat Birgit Poppe aus Coppenbrügge fotografiert. Foto: pr
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Autor

Reinhard Zakrzewski Reporter

Grund ist der Nordatlantik, der derzeit ordentlich Dampf macht und seine Sturm- und Regenfronten mit milder Luft nach Mitteleuropa schickt. Dazu ist es anfangs sehr mild mit Höchstwerten um zehn Grad, am Wochenende etwas kühler, aber auch windig.

Zu Beginn der zweiten Adventswoche geht’s mit Winddrehung auf Nord am Thermometer weiter bergab. Ab Dienstag sind tagsüber nur noch zarte Plus-, in den Nächten geringe Minusgrade zu erwarten. Zunächst regnet oder schneit es leicht, sodass sich hier und da eine dünne Schneedecke bilden kann. Im Verlauf wird das Wetter trockener und auch etwas freundlicher. Wie lange die Frühwinterphase anhält, entscheidet der Druck, den die atlantische Wetterküche auf Mitteleuropa macht. Gut möglich, dass die Tiefdruckgebiete rasch wieder anklopfen und versuchen, die Kaltluft zu vertreiben.

Im November setzte sich das zu warme, sonnenscheinreiche und erheblich zu trockene Wetter der Vormonate nahtlos fort. Grund war anhaltender Hochdruckeinfluss, durch den Tiefausläufer nur selten nach Norddeutschland vordringen konnten. Nach einer goldenen und durch südliche Winde erheblich zu warmen ersten Monatshälfte wendete sich das Blatt. Trübes Novemberwetter griff um sich, wobei es am Rande eines Skandinavienhoch aus Osten immer kälter wurde. Einige sehr kühle Tage und frostige Nächte sorgten für zeitweise unterdurchschnittliche Temperaturen, die das üppige Wärmepolster der Vorwochen deutlich abbauten. Für einen richtigen Wintereinbruch mit Dauerfrost reichte die einfließende mäßig kalte Kontinentalluft nicht aus. Mit maximal 26 Prozent des Monatssolls gehörte der November im Kreis Hameln-Pyrmont zu den drei trockensten seit 1945. Beim Sonnenschein erreichte er einen Platz unter den Top Ten.



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