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Krankheitswelle bei Remondis verzögert Abfuhren in Coppenbrügge und Emmerthal

Immer wieder Ärger mit den Gelben Säcken

WESERBERGLAND. Und schon wieder gibt es Probleme mit der Abfuhr der Gelben Säcke. Seit mehr als drei Wochen seien die Säcke bei ihm nicht abgeholt worden, echauffiert sich Helmut Gülland aus Behrensen. „Im Dorf selbst werden die Säcke abgeholt”, sagt er, nur bei ihm und dem Nachbarn nicht. „Wir bringen die Gelben Säcke extra schon an den Straßenanfang und trotzdem werden die nicht abgeholt.” Ausschlaggebend ist laut Remondis, dem zuständigen Dienstleister für die Abholung der Säcke, noch immer der hohe Krankenstand, wie schon Ende April.

veröffentlicht am 06.05.2019 um 16:44 Uhr
aktualisiert am 10.05.2019 um 18:17 Uhr

Die Gelben Säcke liegen schon seit mehr als drei Wochen in Behrensen. Foto: mw
Maximilian Wehner

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Für Gülland ärgerlich, denn er selbst könne aufgrund seiner Schwerbehinderung die Säcke nicht selbst bewegen. „Mir hilft dabei immer ein Bekannter oder der Nachbar”, sagt Gülland. Er vermutet aber auch, dass manche Fahrer bei Remondis gar nicht wissen, dass etwas außerhalb von Behrensen noch zwei Haushalte existieren. Immer wenn die Gelben Säcke nicht abgeholt worden sind, rufe er bei Remondis an. Bisher ergebnislos, wie er erklärt. Erst werde nach dem Ort gefragt, an dem die Säcke nicht abgeholt worden sind, anschließend werde ein Rückruf versprochen. Es melde sich aber keiner mehr. „Die kennen mich mittlerweile schon mit Namen”, erzählt Gülland. Trotzdem bringe das nichts. Und dass die Säcke draußen offen herumliegen, sei ein Problem: Denn so würden Tiere angelockt, die die Säcke dann aufreißen. Gülland berichtet, dass der Nachbar schon wieder einzelne Säcke eingesammelt habe. Für Gülland ist klar: „So kann es nicht weitergehen“ Es müsse eine Lösung her.

Ähnliche Probleme gibt es auch in Emmerthal. Christiane Gerber aus Hajen berichtet im Kümmerer-Portal unserer Redaktion, dass sich die Abholung des Öfteren um mehrere Tage verschiebe. Immer wieder würden einzelne Straßen vergessen oder die Säcke gar nicht abgeholt, berichtet sie. Das Schlimmste sei aber, dass es von Remondis keine Antwort gebe. „Wichtig wäre, zu wissen, wann genau die Säcke abgeholt werden”, sagt Gerber. So könne sie wenigstens die Gelben Säcke wieder reinholen, wenn keiner komme. „Die Säcke können ja nicht wochenlang vor der Haustür liegen”, meint sie.

Gegenüber der Dewezet versichert Remondis-Sprecher Michael Schneider, dass alle telefonischen und auch schriftlichen Anfragen ernst genommen und auch an die zuständige Abteilung weitergeleitet würden. Warum dann keine Antwort erfolgt, hänge laut Remondis ebenfalls mit der Krankheitswelle zusammen, die das Unternehmen derzeit im Griff zu haben scheint. Dies werde sich aber in den kommenden Wochen wieder normalisieren, meint Schneider. Auch die Abfuhrtermine würden dann wieder eingehalten. „Die Säcke, die derzeit noch in den Gemeinden liegen, werden aber in jedem Fall abgeholt”, sagt Schneider. Für die Zukunft verspricht er den Kunden: „Wenn der Abfuhrtermin mal nicht eingehalten werden kann, gibt es einen Nachholtermin.” Er rät den Kunden, die Säcke draußen stehenzulassen.



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