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Forstgenossenschaft Lachem trennt sich von Sparte / Betrieb soll weitergehen

Immer noch kein Nachfolger für Sägewerk

Lachem/Goldbeck. Die im Dorf kursierenden Gerüchte, denen zufolge das Sägewerk Goldbeck schließen soll, kann Geschäftsführer Heinrich Pape nicht bestätigen. „Das Sägewerk arbeitet – auch weiterhin“, sagte Pape unserer Zeitung. Allerdings, räumt er ein, sei es richtig, dass die Eigentümer, Familie Feuerhahn, nach jemandem suche, der den Betrieb fortsetzt, da der Pächter, die Forstgenossenschaft Lachem, aussteigen wolle. Dazu Hans Joachim Grote, der Vorsitzende der Forstgenossenschaft Lachem: „Wir haben die Entscheidung getroffen, uns von der Sparte Sägewerk zu trennen.“ Der Vertrag für die Liegenschaften sei sogar schon zum 31. Juli letzten Jahres gekündigt worden. Allein die GmbH Sägewerk Goldbeck laufe weiter.

veröffentlicht am 11.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:15 Uhr

Philipp Killmann

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Philipp Killmann Reporter zur Autorenseite
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Denn, betont Grote: „Uns ist sehr daran gelegen, gemeinsam mit der Familie Feuerhahn eine einvernehmliche Lösung zu finden – und das noch in diesem Jahr.“ Es solle ein Nachfolger gefunden werden und die Arbeitsplätze der zwei Festangestellten erhalten bleiben. Familie Feuerhahn selbst wollte sich unserer Zeitung gegenüber indes nicht zur Sache äußern.

Grote rekapituliert: Die Forstgenossenschaft Lachem habe das Sägewerk in Goldbeck vor knapp zehn Jahren in der Hoffnung gepachtet, insbesondere mit der damals Hoch im Kurs stehenden dicken Fichte Geld verdienen zu können. „Dies hat sich leider nicht bestätigt“, so Grote. Orkantief Kyrill im Jahr 2007 habe dem Geschäft zusätzlich geschadet und Fichte sei auch kaum noch gefragt. Dazu kommt Grote zufolge: „Das Werk ist nicht auf dem neuesten Stand der Technik.“ Dieser Umstand erschwere die Suche nach einem Nachfolger um ein Vielfaches, meint der Vorsitzende. Noch halte man jedoch an eben diesem Ziel fest.



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