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Monika Birke öffnet am „Tag des offenen Gartens“ ihre Pforte / Viele Raritäten zu entdecken

Im Reich von Etagenzwiebel und Färberkrapp

Monika Birke untersucht die Etagenzwiebel, die ihre Knöllchen oben statt unten hat.

veröffentlicht am 21.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 22:21 Uhr

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Hameln/Frenke (git). Monika Birkes Garten in Frenke gehört zu der Sorte Garten, die man schon von der Straße aus erspäht und bei der man sich nichts sehnlichster wünscht, als einmal hineingehen zu dürfen. Um dann die wohlgeordneten Bauerngartenbeete näher zu betrachten und den geschwungenen Kiesweg hinter dem weißen Zaun entlangzuspazieren.

Diese Möglichkeit bietet sich allen Garten-Fans am Sonntag, 24 Mai, und Sonntag, 14. Juni, am „Tag des offenen Gartens“. Dann können Besucher sich im Reich von Monika Birke und anderen Gartenbesitzern im Raum Hameln-Pyrmont umsehen (wir berichteten). Die kostenlose Besichtigung von Privatgärten wird seit neun Jahren von der Kreisgruppe Hameln-Pyrmont des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland organisiert.

Monika Birke ist schon seit vielen Jahren dabei und freut sich jedes Mal über die vielen Interessierten. „Oft entstehen wunderbare Gespräche“, sagt sie. Ihr persönliches Gartenreich erstreckt sich über 600 Quadratmeter und liegt direkt neben dem alten Bauernhaus.

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Bauerngarten nach historischem Vorbild

„Den Bauerngarten im vorderen Bereich habe ich nach historischem Vorbild der Vorbesitzer begonnen wieder herzustellen“, erklärt sie. Das war Anfang der 80er Jahre. Nach und nach sei der Garten gewachsen, immer wieder kamen Themenbereiche hinzu. Dem Zufall überlässt Monika Birke kaum etwas: „Ich achte darauf, dass keine Pflanze dominiert“, sagt sie. Sorgfalt und Ordnung seien oberstes Gebot. „Um das harmonische Gesamtbild zu erzeugen, müssen Sorte und Pflanzenart beachtet werden“, verrät sie. Kontraste seien wichtig, ähnliche Blattformen nebeneinander dagegen langweilig. Der angrenzende Gemüsegarten ist wie der Blumengarten von der für Bauerngärten typischen Buchsbaumhecke umrahmt. Die Etagenzwiebel, die ihre Knöllchen oben statt unten hat und die Erdbeeren mit der rosa Blüten sind nur zwei der vielen botanischen Raritäten in Monika Birkes Garten.

Ein dritter Bereich unter einem großen Walnussbaum ist den Schattenpflanzen gewidmet. Ein üppig begrüntes Feuchtbiotop und ein Beet mit Heilpflanzen folgen. Färberkamille, Färbkrapp und dem Färberwait bilden den Abschluss der Beete. Durch einen Zugang besteht außerdem die Möglichkeit zum Besuch einer Steuobstwiese mit historischen Geflügelrassen.



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