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Linken-Abgeordnete Krellmann über die „DDR als Unrechtsstaat“ und die Schelte von Wolf Biermann

„Ich fand den Staat nicht gerecht“

Berlin/Hameln. Nein, gefeiert habe sie den Mauerfall am Wochenende nicht, sagt Jutta Krellmann, heimische Bundestagsabgeordnete der Linken. Doch hat dies wohl wenig damit zu tun, dass sich die Linken schwertun mit der DDR-Vergangenheit. Nach einem Termin verbrachte sie das Wochenende im Weserbergland und verfolgte die Berliner Feierlichkeiten „nur von ferne“, sagt Krellmann. Ihre Partei jedoch war auch am Feierwochenende präsent – zumindest in den Medien. „Unrechtsstaat“ hieß das Wort, an dem sich eine bereits wochenlange Debatte entfachte, in die sich zuletzt auch die Kanzlerin einschaltete. Zu lesen war das Wort ursprünglich in einem Diskussionspapier, mit dem Linke, Grüne und SPD in Thüringen in ihre Sondierungsgespräche starteten. Krellmanns Fraktionschef Gregor Gysi wollte das so nicht stehen lassen. Die Hamelnerin bleibt da gelassener.

veröffentlicht am 12.11.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:04 Uhr

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Frank Henke

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Frank Henke Redaktionsleiter zur Autorenseite


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