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Gestern Aktionstag in mehreren Kommunen

Hunderte von Kindern wollen mehr wert sein

Weserbergland. (sbr, sto, CK). „Kinder haben sich verändert, Familien haben sich verändert, nur die Rahmenbedingungen in Kindertagesstätten sind stehen geblieben und wurden seit 20 Jahren nicht verändert. Darauf möchten wir mit unserer zentralen Aktion aller Kindergärten im Flecken Aerzen aufmerksam machen“, erklärt Doris Volkmer, Leiterin des evangelischen Kindergartens „Unter dem Regenbogen“ in Aerzen, am Rand der Kundgebung im Aerzener Goldschlag.

veröffentlicht am 04.09.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 18:41 Uhr

Wie hier in Aerzens Goldschlag ließen die Kinder ihre Luftballon
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Wie in Aerzen beteiligten sich gestern Kindergartenmitarbeiter, Kinder und Eltern in Hameln, Bad Pyrmont, Aerzen, Salzhemmendorf und Bakede an dieser gemeinsamen landesweiten Aktion von evangelischen Kindertagesstätten im Kirchenkreis Hameln-Pyrmont. Forderung der Aktion ist eine Verbesserung der Rahmenbedingungen der frühkindlichen Erziehungs- und Bildungsarbeit, unter anderem in Hinblick auf Gruppengröße, pädagogische Arbeitszeit, Raumstandards und Fachberatung.

Ausgestattet mit Fähnchen und Plakaten wanderten Erzieherinnen, Kinder und Eltern in Hameln zur Hochzeitshausterrasse, in Bad Pyrmont zum Hylligen Born, in Aerzen zum Goldschlag, in Salzhemmendorf zum Rathaus und in Bakede auf den Kirchplatz. Hier übergaben Erzieherinnen und Kinder ihre Forderungen an Vertreter von Verwaltung und Politik. „Wir sind hier, weil wir mehr Platz brauchen im Kindergarten“, wusste der sechsjährige Michael in Salzhemmendorf die Aktion zu erklären. Um den Forderungen Nachdruck zu verleihen, ließen die Mini-Demonstranten hunderte von weißen Luftballons mit dem Logo der Kampagne „Kinder sind mehr wert“ steigen.

In Hameln dauerte die ganze Aktion nur runde zehn Minuten. Und der erste Stadtrat Eckhard Koss versprach den Minidemonstranten, er werde „die Verbesserungen in der Kindertagesbetreuung weiter positiv begleiten“.

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