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Hunderte Schilder erinnern an die Katastrohpe von Fukushima

Weserbergland (ch). Um an den Jahrestag des Atomunglücks in Fukushima am 11. März zu erinnern, haben Atomkraftgegner im Umkreis von 80 Kilometern um das AKW Grohnde Hunderte von Schildern aufgehängt.

veröffentlicht am 02.03.2012 um 16:07 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 13:21 Uhr

In 80 Kilometer Entfernung rund um das AKW-Grohnde haben Atomkraftgegner Schilder aufgehängt, die vor der „Gefahrenzone“ warnen. Foto: Dana
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20, 10, 5 Kilometer —  je nach Entfernung zum Atomkraftwerk Grohnde variieren die Kilometerangaben auf den Plakaten.  „80 Kilometer Evakuierungszone. Das ist die Entfernung, die von der amerikanischen Atombehörde nach dem Atomunfall in Japan empfohlen worden war“, sagt Bernd Schlinkmann vom Anti-Atom-Plenum Weserbergland. „Für den Bereich rund um Grohnde würde das bedeuten, fünf Millionen Menschen zu evakuieren.“ Auch darauf wolle man mit den Schildern hinweisen.

Um an Katastrophe in Fukushima zu erinnern, organisiert das Anti-Atom-Plenum Weserbergland am Montag, 5. März, um 16.30 Uhr einen Informationsstand am Hochzeitshaus. Am Samstag, 11. März, findet zum Gedenken der Opfer und als Protest gegen Atomkraft eine Demonstration und Kundgebung in Hannover statt. Start ist um 13 Uhr am Opernplatz, eine gemeinsame Abfahrt mit der Bahn zur Demo ist um 11.20 Uhr ab Hameln geplant.

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