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Holzminden soll aus Position der Stärke verhandeln

Holzminden (rei). Landesinnenminister Uwe Schünemann (CDU) hat seine Vorstellungen zur Fusion seines Heimatkreises Holzminden mit dem Nachbarn Hameln-Pyrmont präzisiert.

veröffentlicht am 01.03.2009 um 20:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 01:21 Uhr

Schünemann
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Während weitere Kooperationen auf Verwaltungsebene zwischen den beiden Landkreisen forciert werden, sollte parallel dazu zusammen mit Bevern und Boffzen eine „Großgemeinde Holzminden“ entstehen; das brächte drei Millionen Euro mehr aus dem Kommunalen Finanzausgleich und stärke Holzmindens Verhandlungsposition, sagte Schünemann dem „Täglichen Anzeiger Holzminden“. Am Ende könnte der Zusammenschluss zum Großkreis „Weserbergland“ stehen. Schünemanns Zeitrahmen: bis zur nächsten Landtagswahl im Jahr 2011. Doch so überzeugt er von seiner Vision auch ist: „Es wird keine Gebietsreform von oben geben.“ Das Bemühen der Landesregierung gehe einzig in die Richtung, möglichst gleiche Verhältnisse im ganzen Land zu schaffen. Jetzt sei der richtige Zeitpunkt, um mit Hameln-Pyrmont über eine Zusammenarbeit zu verhandeln. „Die Augen vor der Wirklichkeit zu verschließen, wäre fatal“, so der Minister. Die Ängste, von Hameln-Pyrmont „geschluckt“ zu werden, seien verständlich. Schünemann berichtete, dass auch die Hamelner zurückhaltend auf die Diskussion reagiert hätten. „Die sehen natürlich, dass sie auch etwas abgeben müssen.“



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