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Wetterstation der Stadtwerke Hameln misst 32,7 Grad

Hitze im Weserbergland

WESERBERGLAND. Was für ein Saunawetter! Eine brütende Hitze herrschte im Weserbergland. Freibäder und Eisläden hatten Hochkonjunktur. Glücklich konnten sich diejenigen schätzen, die in klimatisierten Räumen saßen. Zur Not half auch der auf die höchste Stufe gestellte Ventilator.

veröffentlicht am 24.06.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:48 Uhr

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Autor:

G. Erol Hesse-Öztanil und Karsten Klaus
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Zeigte die Wetterstation der Stadtwerke Hameln morgens um sechs Uhr 14,3 Grad an, waren es um acht Uhr bereits 20,6 Grad und um 16.30 Uhr wurde der Spitzenwert von 32,7 Grad erreicht.

Lange sah es nicht nach Sommer aus, nun ist die heiße Jahreszeit plötzlich und heftig angekommen. Experten warnen vor der Belastung infolge des großen Temperatursprungs. Schon am Wochenende soll die Mini-Hitzewelle allerdings wieder vorbei sein.

Wer mit tropischer Hitze nichts am Hut hat, der wird den Tag verflucht und sich selbst vielleicht in die Antarktis gewünscht haben. Dort herrschen derzeit erfrischende Minustemperaturen von 65 Grad. Doch es geht auch noch kälter – und dafür muss man noch nicht einmal um die Erde reisen. Minus 110 Grad misst das Thermometer in der Kältekammer des Rehazentrums der Deutschen Rentenversicherung in Bad Eilsen. Doch nur so zum Spaß und zur schnellen Abkühlung kann der „überdimensionale Gefrierschrank“ natürlich nicht genutzt werden.

Die Behandlung in der Kältekammer gehört zur Ganzkörper-Kältetherapie und hat unter anderem eine schmerzlindernde Wirkung. Die Kältekammer wird beispielsweise eingesetzt, um chronisch-entzündliche Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen, Auto-Immunerkrankungen oder Schmerzzustände zu behandeln.

Zunächst verbringen die Patienten ungefähr 30 Sekunden bei minus 50 Grad in der Vorkammer. Danach folgen bei minus 110 Grad zwei Minuten in der Hauptkammer. Am Donnerstag bedeutete das für die Patienten eine Temperaturdifferenz von über 140 Grad. In die Kammer geht es übrigens in Badekleidung. Weil aber Ohren und Hände bei solch extremen Temperaturen besonders gefährdet sind, ist Vorsorge erforderlich. Deshalb gehören Handschuhe und Mütze zur Grundausstattung. Außerdem gibt es einen Mundschutz, damit die kalte Luft nicht direkt in die Atemwege gelangt und diese schädigt.



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