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Sommerbilanz: Juni, Juli und August waren heißer als normal

Herbst startet mit kühlem Wetter

WESERBERGLAND. Der Sommer ist vorbei – das macht sich bei den Wetteraussichten bemerkbar. Ewartet wird wolkenreiches und eher kühles Früherbstwetter. Dabei nehmen Chancen auf Regen zu.

veröffentlicht am 06.09.2019 um 16:10 Uhr
aktualisiert am 06.09.2019 um 20:10 Uhr

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Reporter

Abgesehen vom Nordseeumfeld sind größere Mengen aber nicht zu erwarten, denn Ableger des Azorenhochs fahren den atlantischen Wetterfronten immer wieder in die Parade. Generell dominieren westliche Winde mit dichten Wolkenfeldern und die freundlichen Phasen sind nur kurz. An diesem Wochenende nimmt die Niederschlagsneigung vorübergehend zu. Auch kurze Gewitter können sich einmischen und es wird öfter mal windig. Die Maxima liegen bei 18 bis 20 Grad, die Minima oft bei nur einstelligen Werten. In der kommenden Woche setzt sich das kühle Wetter mit einzelnen Schauern fort. Erst Richtung Monatsmitte deutet sich eine freundlichere und wärmere Phase an.

Deutlich zu trocken, recht sonnig und am Ende noch sehr heiß: So kam der August in der Weserregion daher. Wie im Juni und Juli bäumte sich auch im letzten Augustdrittel der Hochsommer nochmals mächtig auf. Sechs heiße Tage, darunter fünf in Folge, mit deutlich über 30 Grad sorgten für Bade- und Freizeitwetter. 17 bis 19 Sommertage waren zwei Drittel mehr als üblich. Im vergangenen Jahrhundert gab es ähnlich warme Augustmonate durchschnittlich nur alle zehn Jahre.

Die Sommerbilanz: Nach 2018 war 2019 der zweite Hitzesommer in Folge. Mit durchschnittlich 19,6 Grad landete er hinter dem Jahrhundertsommer 2003 (20,0°C) und noch knapp vor 2018 (19,4°C) auf dem zweiten Platz der heißesten Sommer seit 1881. Hochdruckgebiete sorgten überwiegend für angenehmes Sommerwetter, in den letzten Monatsdritteln aber jeweils für tropische Temperaturen. Schwergewicht im Reigen der Sommermonate war der überaus sonnige und extrem warme Juni. Mit 4,2°C über Normal konnte er die bisherige Bestmarke von 2003 toppen. Gewitterstörungen mit lokalen Wolkenbrüchen und Überflutungen ließen die Trockenheit insgesamt nicht so krass ausfallen wie im Vorjahr. Heißester Tag war der 25. Juni, der Hameln mit 38,5°C einen neuen Allzeitrekord brachte.

Im Mittel war der Sommer in Hameln 2,1 Grad wärmer als normal. Der Niederschlag lag nur bei 73 Prozent des Solls. Der Monat August war 1,5 Grad wärmer als der Durchschnitt des langjährigen Mittels. Die Sonnenscheindauer lag bei 119 Prozent des Durchschnittswertes.



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