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Jürgen Trittin Zugpferd der Podiumsdiskussion von SPD und Grünen / Sonntag Spontan-Demo

„Hamelner Erklärung“ für einen Atomausstieg

Hameln-Pyrmont. „Wir wollen informieren, diskutieren und protestieren – der Widerstand formiert sich.“ Die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriele Lösekrug-Möller schwor gestern Abend in der Hamelner Sumpfblume ein zahlreich erschienenes Publikum gegen die von der schwarz-gelben Bundesregierung beschlossene Laufzeitverlängerung deutscher Atomkraftwerke ein. Am Ende einer fast dreistündigen Podiumsdiskussion mit Jürgen Trittin, dem ehemaligen Bundesumweltminister und heutigen Grünen-Fraktionschef im Bundestag als Zugpferd, stand die „Hamelner Erklärung“. Darin sprechen sich die Unterzeichner für einen möglichst zeitnahen Atomausstieg, für den konsequenten Ausbau erneuerbarer Energien, eine ergebnisoffene Endlagersuche und eine konsequente Energiewende im Weserbergland aus. Ziel soll es sein, bis zum Jahr 2020 exakt 50 Prozent des benötigten Bedarfs aus erneuerbaren Energien zu erzeugen. Und um den am Wochenende im Wendland anlässlich des rollenden Castor-Transportes demonstrierenden Atomkraftgegnern Solidarität zu bekunden, ist gestern für den morgigen Sonntag, 11 Uhr, zu einer Spontan-Demo vor dem Hamelner Bahnhof aufgerufen worden. Das Antiatomplenum Weserbergland wird heute zudem mit zwei Bussen nach Gorleben fahren.

veröffentlicht am 05.11.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 13.01.2017 um 08:54 Uhr

Garbiele Lösekrug-Möller (SPD und Jürgen Trittin (Grüne) lausche
Hans-Joachim-Weiß-Redakteur-Lokales-Hameln-Dewezet

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