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Niedersachsen fördert Weserbergland mit rund 870 000 Euro / Schnellbus von Holzminden nach Springe?

Haltestellen und Busflotte werden weiter modernisiert

WESERBERGLAND. Für den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) kann das Weserbergland mit Fördergeldern des Landes Niedersachsen rechnen. Mit rund 870 000 Euro sollen in den Städten Hameln, Hessisch Oldendorf, Rinteln, Stadthagen und Holzminden etwa Bushaltestellen erneuert werden.

veröffentlicht am 16.01.2017 um 18:52 Uhr
aktualisiert am 16.01.2017 um 19:40 Uhr

Im Weserbergland sollen mehrere Projekte für die Modernisierung des Linienbusverkehrs umgesetzt werden. Foto: dana
Johanna Lindermann

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Johanna LindermannDWZ Volontärin
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WESERBERGLAND. Für den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) erhält das Weserbergland weitere Fördergelder aus der Landeskasse. Wie Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies (SPD) gestern bekanntgab, fördert die Landesregierung den ÖPNV in diesem Jahr mit rund 133 Millionen Euro. Rund 870 000 Euro davon fließen in den Weserraum.

„Mit unserem umfangreichen Förderprogramm verbessern wir den öffentlichen Personennahverkehr nachhaltig und sorgen dafür, dass unsere Bürgerinnen und Bürger im ganzen Land mobil bleiben“, erläutert Lies. Sämtliche 261 beantragten Projekte seien berücksichtigt worden. Darunter fallen Maßnahmen zur Modernisierung und Barrierefreiheit. Die Zuschüsse umfassen 75 Prozent der Kosten.

In Hameln sollen mit Hilfe dieser Gelder acht Bushaltestellen saniert werden. Von den Gesamtkosten in Höhe von 190 795 Euro werden voraussichtlich 143 096 Euro vom Land getragen. Im Zuge des Flächenprogramms soll zudem die stadtauswärts führende Bushaltestelle „Fischbecker Landstraße/B83“ in Hameln verlegt und neugebaut werden. Die Kosten betragen 61 380 Euro, einen Anteil von 46 035 Euro übernimmt dabei das Land.

In Holzminden sind Umbauten an acht Bushaltestellen für insgesamt 114 083 Euro geplant, wovon voraussichtlich 85 562 Euro übernommen werden. In Hessisch Oldendorf und in Rinteln werden jeweils vier Bushaltestellen modernisiert. Die Kosten betragen dort 111 785 Euro beziehungsweise 83 400 Euro.

Des Weiteren setzt die Landesregierung das Förderprogramm für den Erwerb neuer Linienbusse fort. Insgesamt wird landesweit der Kauf von 229 Omnibussen unterstützt. Davon entfallen vier Busse auf die Regionalverkehr Hameln-Pyrmont GmbH; die Kosten belaufen sich auf 933 546 Euro, als Zuschuss fließen voraussichtlich 357 507 Euro. Einen weiteren neuen Omnibus soll die Ruhe-Reisen GmbH in Stadthagen erhalten. Von den 230 000 Euro Anschaffungskosten trägt das Land Niedersachsen mit 92 000 Euro 40 Prozent. „Die Zuschüsse des Landes zu den Maßnahmen der Kommunen und örtlichen Verkehrsgesellschaften stammen aus Mitteln des Entflechtungsgesetzes und des Regionalisierungsgesetzes“, heißt es vom Verkehrsministerium in Hannover.

Darüber hinaus plant das Ministerium die Einführung eines Förderprogramms für Landesbuslinien. „Wir wollen Mittelzentren in Niedersachsen mit schnellen und modernen Busverbindungen besser an unsere Großstädte anbinden und auch miteinander vernetzen“, sagt Lies. Dies sei „ein weiterer wichtiger Beitrag für mehr Mobilität in Niedersachsen“. Hierfür wurden beispielhaft 35 mögliche Strecken auf ihre Potenziale, die Einordnung in die Netz- und funktionsräumlichen Strukturen sowie die Bedeutung für Pendler, Touristen und Studierende hin untersucht. Dazu gehört auch die Verbindung zwischen Holzminden und Springe. Die abschließende Auswahl der Linien steht allerdings noch aus.



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