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Fünf Prüflinge gingen leer aus /

Grünes Abitur für 25 junge Jäger

Hameln-Pyrmont (pj). Um die Jägerprüfung zu bestehen, muss man ordentlich lernen. Diese Erfahrungen mussten 30 angehende Jungjäger machen. Vier Monate haben sie sich auf das Grüne Abitur vorbereitet, doch nicht alle konnten am Ende ihr Diplom in Empfang nehmen. Das Wissen, das bei der schriftlichen Arbeit und beim Mündlichen sowie im Revier abgefragt wird, hat ein breites Spektrum. „Dazu gehören neben der Wildtierkunde, dem Naturschutz und der Hege, die Kenntnis über Jagdhunde, Wildkrankheiten und Seuchenhygiene, das Recht nicht zu vergessen“, erklärt Kreisjägermeister Jürgen Ziegler. Und wer Jäger werden will, muss gut schießen können. Zwei der fünf Prüflinge, die leer ausgingen, scheiterten auf dem Schießstand.

veröffentlicht am 05.05.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 10:21 Uhr

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Vier Monate drückten die angehenden Jäger in den vier Monaten der Ausbildung abends im Sportkrug in Afferde die Schulbank. Am Wochenende ging es in die Reviere in Börry oder Brünnighausen. Die früheren Förster Karl-Heinz Strohmeyer und Karl-Heinz Plate erklärte dort, was man nachher bei der Prüfung alles Wissen muss. „Bäume, Büsche, die Pflanzen am Boden und natürlich alle bei uns vorkommenden Tierarten, muss ein Jäger kennen“, erklärt Jürgen Ziegler. Um die Wildtierkunde weiter zu vertiefen, stehen auch Besuche im Museum in Hannover, im Saupark und der Jagdschau auf dem Programm. Großer Wert wird auf die Ausbildung zu den Wildkrankheiten gelegt. „Schweinepest, Fuchsbandwurm, Räude, Staupe, sind Krankheiten, die auch bei uns auftreten oder auftreten können, da müssen die Prüflinge kundig sein“, führt der Kreisjägermeister aus.

Als Lehrgangsbester konnte Sebastian Gauglitz aus Hameln nach der abschließenden Revierprüfung am Finkenborn und der mündlichen Prüfung ausgezeichnet werden. Andreas Holitschke von der Pötzer Landwehr bekam ebenso wie der erst 16 Jahre alte Eike Christian Grupe aus Grohnde, der als Drittbester aus der Prüfung ging, ein Geschenk überreicht. Erfolgreich waren auch: Christian Adler, Andreas Engemann und Uwe Ritter aus Hameln, Norbert Dahlheuser und Matthias Hitz aus Aerzen, Rüdiger Huth aus Coppenbrügge, Tim Handelsmann und Garvin Thies Jädtke aus Bad Münder, Sven Köhnen aus Hameln-Rohrsen, Martin Lingstädt aus Hemeringen. Werner Meyer-Heuer aus Lauenstein, Rune Radow aus Groß Berkel, Uwe Westermann aus Hachmühlen sowie Olaf Sommer aus Rinteln.

Die Jungjäger mit ihren Ausbildern und Prüfern.Foto: Hubertus von Blum



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