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Für 2014 sind 4,16 Millionen Euro für den Kreisschulbau eingeplant

Großprojekt für die kommenden Jahre

Hameln-Pyrmont. Schul-Sanierungen werden im Haushaltsjahr 2014 mit einem Volumen von 4,16 Millionen Euro den Hauptteil der Bauprojekte des Kreises ausmachen. Damit verschlingen die Aufwendungen für kreiseigene Schulen 70 Prozent des Haushaltsanteils von insgesamt knapp 6 Millionen Euro, die dem Baudezernat im kommenden Jahr für Hochbaumaßnahmen zur Verfügung stehen. Den größten Brocken machen dabei die Nachrüstungen in der Salzhemmendorfer Schule am Kanstein aus. Hier muss der Brandschutz in den beiden ältesten Gebäudeteilen der Schule saniert werden. Im Rahmen eines Stufenplanes, der bis ins Jahr 2018 reicht, sind hierfür insgesamt 4,3 Millionen Euro veranschlagt worden. Im kommenden Jahr sollen erst mal runde 1,6 Millionen Euro verbaut werden. Dazu kommt die Sanierung eines Flachdaches. Ebenfalls Geld muss in die Sanierung der Flachdächer an der Eugen-Reintjes-Schule gesteckt werden. Hierfür sind im Haushalt 800 000 Euro eingeplant.

veröffentlicht am 13.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 03:41 Uhr

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Ein Großprojekt, das den Kreis über die kommenden fünf Jahre belasten wird und zu dessen Finanzierung noch nicht genehmigte Kredite aufgenommen werden müssen, ist die seit Jahren ins Auge gefasste Zentralisierung der kreiseigenen Elisabeth-Selbert-Schule. Die berufsbildende Schule ist derzeit auf drei Standorte in Hameln – am Münster- und Thiewall sowie an der Thiebautstraße – verteilt. Nachdem sich der Schulausschuss des Kreises mit dem Projekt bereits in seiner September-Sitzung befasst hatte (wir berichteten), gab in der jüngsten Bauausschusssitzung jetzt Baudirektor Reinhard Müller einen aktuellen Sachstandsbericht vor dem Bauausschuss.

Danach hat sich die Zahl der Zentralisierungsalternativen derzeit auf vier erweitert: Eine Schulzentralisierung mit Neubau an der Thiebautstraße, eine Zusammenlegung auf dem frei werdenden Gelände der Linsingen-Kaserne, eine Nutzung der frei werdenden Albert-Schweitzer-Schule und eine Sanierung und Erweiterung der alten Schulstandorte Münsterkirchhof und Thiebautstraße wären die derzeitigen Optionen. Neben der Kostenuntersuchung durch die Verwaltung soll sich nun nach der nächsten Schulausschuss-Sitzung auch ein externes Beratungsbüro mit den verschiedenen Varianten befassen. 20 000 Euro sind hierfür eingeplant.

Danach sind 2014 für die Selbert-Schule erst einmal Bauplanungskosten von einer halben Million Euro vorgesehen, ehe es dann voraussichtlich 2015 konkret mit Schulneubau oder -sanierung werden könnte. Und hierfür wurde im Bauausschuss von einer Summe von rund 30 Millionen Euro gesprochen. Geld, das dann nicht mehr Kreisrücklagen entnommen werden kann, sondern über Kredite finanziert werden muss. Und über die heikle Frage, ob die überhaupt genehmigt werden, hat letztendlich die Kommunalaufsicht in Hannover das letzte Wort, wie bereits Kreiskämmerer Carsten Vetter angekündigt hat. joa

Auch die Albert-Schweitzer-Schule wird in Überlegungen zur Zentralisierung der Elisabeth-Selbert-Schule mit einbezogen.



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