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In Vehlen entsteht das Gesamtklinikum Schaumburg

Großprojekt für 135 Millionen Euro

Weserbergland. Derzeit ist alles im grünen Bereich: Die Arbeiten am Neubau für das Gesamtklinikum Schaumburg in Vehlen „liegen nach wie vor exakt im Zeitplan“. Demnach ist weiterhin unverändert geplant, die neue Einrichtung zum Jahresbeginn 2017 zu eröffnen.

veröffentlicht am 12.04.2016 um 20:06 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:54 Uhr

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Autor:

Stefan Rothe
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Allerdings ist das große Bauvorhaben „noch nicht über den kritischen Punkt hinweg“, schränkt Dirk Hahne, der für das Bauprojekt verantwortliche Technische Leiter des Klinikums, ein. Dieser bestehe in der probeweisen Inbetriebnahme der technischen Anlagen. Der Beginn der Probephase sei für den 25. Juli terminiert. Dann würden schrittweise die diversen Anlagen wie etwa das Stromnetz, die Heizung, die Lüftung, die Telefonanlage oder das EDV-Datennetz in Betrieb genommen. Dabei richtet sich der Blick laut Hahne besonders auch „auf das Zusammenspiel von Anlagen wie etwa der Heizung und der Lüftung“. Dieser Prozess werde sich über Monate hinziehen. „Das wird eine spannende Phase, denn alle Anlagen müssen perfekt funktionieren, um das Klinikum in Betrieb nehmen zu können“, stellt der Technische Leiter klar.

Die erforderlichen Kabel und Leitungen sind nach Darstellung von Hahne mittlerweile weitestgehend in den Wänden verlegt. Daher sind derzeit Bauarbeiter im Innern der drei Baukörper – Kubus genannt – damit beschäftigt, die Trockenbau-Wände mit der zweiten Hälfte zu komplettieren. Dazu werden Gipskarton-Platten verwendet. Im Gange sind momentan auch die Arbeiten zur Installierung der Brandschutzanlage.

In wenigen Wochen wird nach den Worten von Hahne mit dem Anlegen der Decken begonnen. Gleichzeitig werden Kolonnen von Fachkräften die künftigen Sanitäranlagen mit Fliesen ausstatten. Anschließend kommen die umfangreichen Maler- und Fußbodenarbeiten an die Reihe, kündigt der Technische Leiter an.

Ebenfalls in den kommenden Wochen geht es dann um das Anschließen diverser technischer Großanlagen, wie Hahne schildert. So muss das Blockheizkraftwerk mit der entsprechenden Verrohrung verbunden werden.

Die Lüftungsanlage gilt es, an die jeweiligen Kanäle anzuschließen. Die Heizungskessel müssen an die dafür vorgesehenen Rohre angeknüpft werden. Nicht zuletzt muss die Wasseraufbereitungsanlage installiert und angeschlossen werden.

Das EDV-Datennetz wird laut Hahne derzeit Schritt für Schritt komplettiert. Gleichzeitig werden außerdem die Schränke für die Server eingebaut. Noch nicht entschieden sei, wo die Software auf die Server aufgespielt wird. Möglicherweise geschieht das am Krankenhaus-Standort Bückeburg, vielleicht aber doch im neuen Klinikum selber.

Der Bau dieses Schaumburger Großprojektes kostet rund 135 Millionen Euro. Dazu fließen aus Steuermitteln 95 Millionen Euro an Fördergeld in das Vorhaben. Den Rest finanziert der Agaplesion-Konzern als Träger des Gesamtklinikums.



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