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Vermisste 32-Jährige konnte nur noch tot aufgefunden werden / Sirenen heulen nachts in sieben Orten

Groß angelegte Suchaktion am Hohenstein

Hessisch Oldendorf (tis). Feuerwehren aus der Stadt Hessisch Oldendorf rückten in der Nacht zum Samstag und am Samstagmorgen zweimal zu einer groß angelegten Suchaktion aus, um eine vermisste Frau im Waldgebiet unterhalb des Hohensteins zu suchen. In sieben Dörfern heulten nachts die Sirenen, tagsüber ging der Alarm noch einmal in vier Orten: Insgesamt rund 150 Feuerwehrkräfte waren im Einsatz. Die Suchaktion sorgte auch bei vielen Wanderern für Aufsehen.

veröffentlicht am 04.02.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 19:21 Uhr

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Die 32-jährige Hamelnerin konnte allerdings gegen 11 Uhr nur noch tot unterhalb der Hohensteinklippen aufgefunden werden. Ein Fremdverschulden, das zu ihrem Tod führte, wird von der Polizei so gut wie ausgeschlossen.

Die Hamelnerin war im Laufe des Freitags als vermisst gemeldet worden. Im Rahmen von Ermittlungen und einer Suche der Polizei wurde der Pkw der Vermissten im Bereich des Parkplatzes „Försterlaube“ bei Barksen aufgefunden. Zwischen 2.26 und 3.05 Uhr waren dann die Ortswehren Barksen, Hessisch Oldendorf, Zersen, Segelhorst, Rohden, Langenfeld, Wickbolsen und Großenwieden zu einer Personensuche in dem großen Waldgebiet alarmiert worden.

„Wir sind die Waldwege abgefahren und haben teilweise mit einer Menschenkette Waldstücke abgesucht“, berichtet Barksens Ortsbrandmeister Benjamin Ebbighausen. Von der Feuerwehrtechnischen Zentrale war zudem die Wärmebildkamera angefordert worden.

Die DRK-Bereitschaft Hessisch Oldendorf versorgte die Suchmannschaften mit wärmenden Getränken und Brötchen. „Gegen 6 Uhr wurde die kräftezehrende Suche in dem großen Waldgebiet unterbrochen“, berichtet der Pressewart der Stadtfeuerwehr, Tobias Ebbighausen.

Bei Tageslicht um 9.26 Uhr gab es dann erneut Alarm für die Ortswehren Barksen, Hessisch Oldendorf, Zersen, Bensen und Segelhorst, denn die Suche wurde jetzt auch im Bereich des Hohensteins wieder aufgenommen. Tobias Ebbighausen: „Gegen 11 Uhr wurde die Frau am Fuße des Hohensteins durch Polizeibeamte und Feuerwehrkräfte tot aufgefunden. Sie war etwa 40 bis 50 Meter in die Tiefe gestürzt.“ Den Feuerwehrkräften blieb nun nur noch die traurige Aufgabe, den Leichnam der 32-Jährigen unterhalb des sogenannten Frühstückfelsens zu bergen. „Diese gestaltete sich schwierig, da das Gelände am Fuße des Hohensteins sehr steil ist. Zudem musste die Leiche noch mehrere Hundert Meter über unwegsame Waldpfade getragen werden“, berichtet der Stadtpressewart.

Die Polizei schließt ein Fremdverschulden beim Tod der Hamelerin mit hoher Wahrscheinlichkeit aus, führt aber noch abschließende Ermittlungen. Gegen 13 Uhr rückten die letzten Feuerwehren wieder ein.



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