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Weserbergland AG startet Initiative / Bewerbern müsse etwas geboten werden

Gezielte Werbung: Fachkräfte im Fokus

Weserbergland (ch). Wie bekommt man Fachkräfte ins Weserbergland?, lautet die zentrale Frage, die für die Weserbergland AG den Anstoß für die „Fachkräfte-Initiative Weserbergland plus“ gab. Wie können es Unternehmen schaffen, gut ausgebildete Arbeitskräfte ins Weserbergland zu locken und wie garantiert man, dass sie auch hierbleiben?

veröffentlicht am 31.08.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 04:21 Uhr

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Das Wort „Fachkräftemangel“ wollen sie nicht verwenden, doch ein weitreichender „Bedarf“ an Fachkräften bei vielen Unternehmen in der Region „Weserbergland plus“ (Hameln-Pyrmont, Holzminden, Nienburg/Weser und Schaumburg) sei vorhanden, sagt Hans-Ulrich Born, Vorstandsvorsitzender der Weserbergland AG. Vor allem hoch qualifizierte Mitarbeiter in den Bereichen Technik und Ingenieurwesen wie Maschinenbauer, Vertriebs- und Entwicklungsingenieure oder Chemiker seien gefragt. Doch nicht nur in diesen Bereichen, sondern branchenübergreifend soll das Projekt, das in Kooperation mit den Wirtschaftsförderungen in den Landkreisen umgesetzt wird, helfen, Fachkräfte zu gewinnen. Neben der gezielten Werbung an Schulen sowie auf Hochschulmessen, auf denen Nachwuchskräfte gezielt angeworben werden, setzt die Initiative vor allem auf eine aktive Betreuung von Bewerbern und neuen Fachkräften vor Ort. „Wir haben es erst geschafft, wenn das erste Familienmitglied einem Verein beitritt“, macht Born anschaulich. Nicht nur bei der Arbeit, sondern auch im Privaten den Bewerber zu überzeugen, dass die Region interessante Freizeitmöglichkeiten bietet, bei der Jobsuche für den Partner mitzuhelfen, bei der Schulanmeldung für die Kinder und der Wohnungssuche beratend zur Seite zu stehen – das solle ihn für die Region – und den Job – einnehmen. Doch nicht nur Auswärtige sollen an- und bei Interesse umworben werden, sondern gerade jungen Menschen müsse man etwas bieten: „Wir müssen auch Angebote für Menschen, die hier wohnen, schaffen“, sagt Cord Hölscher, Leiter der Fachkräfte-Initiative. Verstärkte Kooperationen mit den beiden Hochschulen, zum Beispiel durch Exkursionen von Studierenden zu Betrieben, seien nur eine Idee. „Wir müssen die jungen Leute abholen“, sagt auch Roman Soulier, Geschäftsführer der Intorq GmbH und Co. KG, beim gemeinsamen Pressegespräch über das Projekt. Angebote wie Duale Studienplätze seien dabei wichtige Möglichkeiten für die Unternehmen, um Fachkräfte nicht nur auszubilden, sondern auch im Unternehmen zu halten.

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