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Geschlossen gegen den Ausbau der Bahnlinie

Bad Oeynhausen (HW). Geschlossenheit haben der Landkreis und die in Hameln-Pyrmont an der Strecke der Löhner Eisenbahn liegenden Städte und Gemeinden mit den Städten Bad Oeynhausen, Löhne und Vlotho demonstriert: Der geplante Ausbau der Strecke über Löhne, Hameln, Braunschweig für den Gütervekehr soll verhindert werden.

veröffentlicht am 03.05.2011 um 18:44 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 02:21 Uhr

Güter
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Bad Oeynhausen (HW). Geschlossenheit haben der Landkreis und die in Hameln-Pyrmont an der Strecke der Löhner Eisenbahn liegenden Städte und Gemeinden mit den Städten Bad Oeynhausen, Löhne und Vlotho demonstriert: Der geplante Ausbau der Strecke über Löhne, Hameln, Braunschweig für den Güterverkehr soll verhindert werden.

Die rund 150 Teilnehmer einer eigens im nordrhein-westfälischen Staatsbad einberufen Kommunalkonferenz waren sich einig, dass eine Belebung der Bahntrasse erhebliche städtebauliche und verkehrliche Auswirkungen auf die an der Strecke liegenden Kommunen haben werde.

Niemand der Anwesenden konnte nachvollziehen, dass das Bundesverkehrsministerium den ursprünglichen im Zielnetz 2025 sogenannten Planfall 12, den Ausbau der Schienenstrecke Minden – Haste – Seelze, aus der Dringlichkeit herausgenommen, und statt dessen den Planfall 33, die Strecke Löhne – Wolfsburg aufgewertet habe. „Weder die Verwaltungen noch die Räte sind darüber informiert worden“, beklagte Bad Oeynhausens SPD-Fraktionschef Dr. Olaf Winkelmann, auf dessen Initiative sich die Teilnehmer zur Kommunalkonferenz im Pavillon der Volksbank Bad Oeynhausen – Herford zusammengefunden hatten. „Jetzt gilt es, die richtigen Pflöcke einzuschlagen, denn nur Lothar Ibrügger ist es zu verdanken, dass wir überhaupt davon erfahren haben“, sagte Winkelmann.

Der Landkreis Hameln-Pyrmont zeigte mit einem namhaften Aufgebot Präsenz in der Kurstadt, um sich mit den betroffenen NRW-Kommunen solidarisch zu erklären. SPD-MdB Gabriele Lösekrug-Möller, Landrat Rüdiger Butte, Hamelns Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann, die Bürgermeister Harald Krüger (Hessisch Oldendorf), Martin Kempe (Salzhemmendorf) und Hans-Ulrich Peschka (Coppenbrügge) sowie Bettina Tovar-Luthin und Dethard Seemann als Vertreter der Bürgerinitiativen Hameln und Coppenbrügge waren nach Bad Oeynhausen gereist. „Ich habe mich sehr gewundert, wie diese wesentliche Veränderung eingefädelt werden soll“, erklärte Lösekrug-Möller. Sie habe viel dafür übrig, dass der Güterverkehr auf die Schiene gelegt werde. „Was mir aber nicht einleuchtet, ist die Vordergründigkeit und die Tatsache, den Ausbau der Strecke Minden – Haste zurückzustufen. Das macht mir Sorge“, erklärte die Bundespolitikerin und kündigte an, dass für den 20. August im Landkreis Hameln-Pyrmont ein Aktionstag geplant sei.

 

 

 



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