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Investitionen in Solar „unsichere Kiste“ / EnGeWe optimistisch – trotz Fehlbetrags im Anfangsjahr

Genossenschaft setzt künftig auf Windenergie

Weserbergland (evs). Die Energie-Genossenschaft Weserbergland (EnGeWe) war nach ihrer Gründung im vergangenen Jahr gleich mit drei Photovoltaik-Projekten gestartet. Auf vier Dächern in der Hamelner Heinestraße und auf der Stallanlage von Biobauer Rathing in Klein Hilligsfeld wurden Photovoltaikanlagen installiert. In Zukunft will die Genossenschaft aber doch lieber vermehrt auf Windenergie setzen. „Aufgrund der aktuellen Gesetzeslage sind derzeit weitere Investitionen in Photovoltaik eine unsichere Kiste“, sagt Vorstandsmitglied Rainer Sagawe. Die Genossenschaft hat bereits einen möglichen Windrad-Standort von der Forstgenossenschaft Lachem gepachtet. Ein ehemaliges Militärgelände am Hasselberg. „Probleme mit den Anwohnern dürfte es dort nicht geben“, betont Sagawe. Der Standort liegt mitten im Wald. Die nächsten Anwohner seien über 1000 Meter entfernt, zudem sei die nächste Bebauung nordöstlich, so dass der mögliche Schatten der Rotorenblätter auf den Wald und nicht in Richtung Anwohner falle. Obwohl man im vergangenen Jahr einen Fehlbetrag von 13 155 Euro eingefahren hat, ist sich der Vorstand sicher, dass schon jetzt Investitionen in Windenergie umsetzbar sind. „Die Effizienz von Windkraft hängt stark vom Standort ab. Hat man einen so effizienten Standort gefunden, übernehmen Banken sogar die 100-prozentige Finanzierung. Und mit dem Gelände am Hasselberg haben wir einen hervorragenden Standort gefunden. In zwei bis drei Jahren könnte dort das erste Windrad stehen“, glaubt Rainer Sagawe.

veröffentlicht am 07.06.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 08:21 Uhr

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