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Rittergut der Familie von Münchhausen auf Spukerscheinungen hin untersucht / NDR-Fernsehteam machte Aufnahmen

Geisterjäger suchen in Apelern nach der „Weißen Frau“

Apelern (nah). Mit Bewegungsmeldern und empfindlichen Mikrophonen, Kameras und Temperaturmessern haben vier Hamburger Geisterjäger das Rittergut der Familie von Münchhausen auf Spukerscheinungen hin untersucht. Begleitet wurden sie von einem NDR-Fernsehteam. Die 30-minütige Sendung, für die auch im Bückeburger Schloss gedreht wurde, ist Ende April zu sehen.

veröffentlicht am 02.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 00:21 Uhr

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Hausherr Matthias von Münchhausen weiß von unerklärlichen Erlebnissen früherer und heutiger Bewohner, zum Beispiel mit der „Weißen Frau“. Als 17-Jähriger ist er selber in eine denkwürdige Situation geraten, als in einer nahen Feldscheune am Schaltpult einer Erbsendreschmaschine die Hebel wie von Geisterhand gesteuert in Bewegung gerieten, auf dem übereilten Nachhauseweg Erdklumpen ihn und einen gleichaltrigen Jungen aus dem Dorf trafen und in der Dunkelheit ein Backstein durch ein halbgeöffnetes Fenster geworfen wurde – „so zielgenau, dass es physikalisch einfach nicht erklärbar ist“, wie Münchhausen erzählt.

Nachrichten von einer Toten?

Regisseur und Produzent Andreas Knuffmann ist nicht allein nach Apelern gekommen. Außer den Leuten von der „Paranormal Research Group“ hatte er die Berlinerin Ute Friederike Schönborn eingeladen, die als „Medium“ ihre Wahrnehmungen vor der Kamera schildern sollte.

Über ihre Beobachtungen war die Familie mehr als verblüfft. Nach „Kontakt mit einem Wesen“ nannte das Medium Ute Friederike Schönborn tags darauf Details aus dem Leben einer vor über 80 Jahren auf dem Rittergut der Familie von Münchhausen lebenden Bewohnerin: „Die Dinge haben gepasst“, staunte von Münchhausen, „das kann Frau Schönborn aus anderer Quelle einfach nicht gewusst haben.“

Dass „Geistersucherin“ Doris während ihrer messtechnischen Operationen im Rittersaal von einer unsichtbaren Hand berührt worden sein soll, hat sogar zufällig eine Kamera dokumentiert: Reflexartig fuhr sie herum. „Da war etwas“, ist die „Geistersucherin“, die beruflich als Krankenschwester arbeitet, fest überzeugt. Das Erstaunen des Filmteams wuchs, als die laufenden Temperaturmessungen miteinander verglichen wurden: Im Augenblick der Berührung verzeichnete das Gerät eine Abkühlung von etwa fünf Grad.



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