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Menschen an der Weser

Geheime und schöne Weserplätze

Wer auf der Weser unterwegs ist, sieht Plätze, die nicht jeder sieht. Plätze am Ufer,die zum Entspannen einladen. Plätze, an denen Hamelner arbeiten. Oder Plätze, die echteGeheimtipps sind. Wir haben uns mit einem Motorboot in Hameln auf den Weg gemacht –und diese Weserblicke festgehalten.

veröffentlicht am 01.08.2018 um 13:56 Uhr
aktualisiert am 01.08.2018 um 14:29 Uhr

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Muschik, Moritz

Autor

Moritz Muschik Volontär zur Autorenseite
1. Ein Platz für Angler
Noch ist der Platz am Weserufer leer – und wartet auf den nächsten Besucher. Nahe der gegenüberliegenden Tündernschen Warte und dem Bootshaus vom Ruder-Verein liegt dieser schattige Aufenthaltsort direkt am Wasser. „Das ist ein sehr beliebtes Plätzchen für Angler“, sagt Matthias Albrecht, Vorsitzender vom Hamelner Motorboot-Club, der mit der Dewezet auf der Weser unterwegs ist. „Normalerweise ist der Platz auch immer besetzt“, sagt Albrecht und fährt weiter. Er ist sich sicher: Der nächste Angler kommt bestimmt.





2. Familie Schwan auf Tour
Im Hamelner Stadthafen ist diese Schwan-Familie unterwegs. Sie schwimmt durch Algen, die sich auf der Wasseroberfläche angesammelt haben. Hintergrund: Seitdem keine Boote mehr im Hafen anlegen, wird das Wasser weniger aufgewirbelt. Und so können bereits vorhandene Algen ungestörter wachsen. Das hatte der Vorsitzende der Sportfischer, Peter Siegmann, der Dewezet erklärt. Den Schwan und seine drei Kinder jedoch scheint das kaum zu stören.





3. Märchenhaftes Putzen
„Dornröschen“ liegt im Wasser an der Hamelner Weserpromenade. Keine Sorge, die Märchenfigur ist natürlich nicht gemeint. Es handelt sich vielmehr um ein Schiff der „Flotte Weser“. Heute ist das Boot nicht unterwegs, sondern mit einem Tau an der Promenade festgemacht. Julian Meyer steht auf dem Fahrgastschiff, um das Heck zu putzen. „Sauber machen muss sein“, sagt Meyer, der Tanktop und kurze Hose trägt. Die Spritzer aus dem Wasserschlauch sind bei der Hitze eine angenehme Erfrischung. Meyer schnappt sich den Schrubber und reinigt die weiße Schiffswand. Wachküssen muss er „Dornröschen“ nicht …





4. Einmal schleusen, bitte!
Sonja Dörbaum lehnt am Geländer und grüßt freundlich. Die Schichtleiterin ist dafür zuständig, dass Schiffe sicher die Schleuse passieren – nicht nur an diesem Nachmittag. Täglich ist die Hamelner Schleuse geöffnet. Heute sind auch Ruderer aus Köln auf der Weser unterwegs. „Den Rhein kennen wir schon in- und auswendig“, sagt einer von ihnen. „Da mussten wir mal was Neues kennenlernen.“ Sonja Dörbaum lässt die Schleusentore öffnen – und das Wasser sinkt. Ist es tief genug, können die Schiffe weiterfahren. Oder eben die Ruderer aus Köln ...



Zugänge zur Weser

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5. Flippern in den Ferien
Was macht der Opa mit dem Enkel, wenn er in den Ferien zu Besuch in Hameln ist? Na klar: Steine am Weserufer hüpfen lassen. Manfred Wolthausen hat seinem Enkelkind den Platz in der Nähe vom Sana-Klinikum gezeigt, wo die Hamel in die Weser mündet. Nacheinander schleudern die Beiden Steine auf das Wasser. Sie sollen möglichst oft über die Oberfläche springen, bevor sie versinken. Wolthausen ist häufig hier: „Ein wirklich schönes Plätzchen“, sagt er – und geht in die Knie, um den nächsten Stein herauszusuchen. Möglichst flach sollte er sein. Dann flippert er besonders gut.




6. Dem Tennisball hinterher
Dennis Meckfessel schleudert den gelben Tennisball auf die Weser. Seine Hündin Molly jagt hinterher, springt ins Wasser – und schnappt sich den Ball mit den Zähnen. „Eigentlich bin ich immer nach der Arbeit hier“, erzählt Meckfessel. Am Weserufer gegenüber vom Sana-Klinikum kann er entspannen. Hier, wo vor grünen Büschen das Weserwasser über die Steine am Ufer fließt – ein Stück Natur im Schatten der Stadt. Von „seinem Platz“ kann Meckfessel die Thiewallbrücke und die Werderinsel sehen. Jetzt aber hat er „Molly“ im Blick. Seine Hündin hat den gelben Tennisball aus dem Wasser geholt, schüttelt sich – und wartet auf den nächsten Wurf.





7. Lieblingsplatz?
Hier müssen wohl Romantiker am Werk gewesen sein. Auf einer Erhöhung am Ufer liegen eine pinke Matte und eine Decke. Dieser Platz – umgeben von Grün – scheint extra hergerichtet worden zu sein. Zurechtgerückte Steine begrenzen die freie Fläche, die sich in der Nähe vom gegenüberliegenden Campingplatz befindet. Ein Stock steckt wie ein Geländer neben den Stufen, die zum Weserufer führen. Wenn die Sonne untergeht und die Weser leise fließt, lassen sich hier ganz bestimmt romantische Stunden verbringen.





8. Lass die Drohne fliegen
Dieser Hamelner hat es sich mit einer Gymnastikmatte auf dem Upnor-Gelände bequem gemacht. Er sitzt auf einer Betonplatte am Weserufer, hinter ihm liegt sein Rennrad im Gestrüpp. Es ist warm an diesem Nachmittag: Er hat sein Oberteil ausgezogen und die Schuhe zur Seite gestellt. Ein kleiner Ventilator ragt aus seinem Rucksack und erfrischt mit einer kühlen Brise. Ob er fotografiert werden möchte? „Klar.“ Auch Filmen wäre in Ordnung. Denn genau das hat auch er jetzt vor. Er will seine Drohne fliegen lassen, hat sie schon für den Start vorbereitet. Gleich kann er die Weser von oben sehen.




„Die Weser von oben“

Das Magazin „Die Weser von oben“ zeigt auf 172 Hochglanz-Seiten die Weser in all ihrer Schönheit und Vielfalt: Luftbilder, Reportagen, Fakten. Das Hochglanz-Magazin ist zum Preis von 9,80 Euro in den Geschäftsstellen von Dewezet und Pyrmonter Nachrichten erhältlich und kann auch online im Shop unter www.dewezet.de bestellt werden.





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