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Lieferung von Brennelementen nach Grohnde: Widerstand an der Küste wächst

Gegenwind für das Mox-Schiff

Nordenham/Grohnde (epd/fh). Der Kreistag Wesermarsch und der Stadtrat von Nordenham haben sich mehrheitlich gegen den Umschlag atomarer Brennelemente in Nordenhamer Häfen ausgesprochen. Die Politiker verabschiedeten mehrheitlich eine von den Grünen eingebrachte Resolution, in der sie auch jeden weiteren Umschlag radioaktiver Stoffe im Hafen sowie weitere Transporte durch das Stadtgebiet und den Landkreis Wesermarsch ablehnen, teilte der Landkreis gestern mit. Die Stadt und der Landkreis erwarten noch im September einen Transport von plutoniumhaltigen Mischoxid-Brennelementen, kurz Mox-Elementen. Die im britischen Sellafield aufgearbeiteten Brennelemente sollen ins Atomkraftwerk Grohnde gebracht werden. Für November ist ein zweiter Transport geplant. Die Nordenhamer Politiker appellierten an das Bundesumweltministerium, das Bundesamt für Strahlenschutz und die Landesregierung als Atomaufsicht, die Genehmigung für den Umschlag der Mox-Elemente zu widerrufen. Außerdem sollten keine weiteren Genehmigungen mehr erteilt werden. Zur Begründung verweisen die Politiker laut „Nordwest-Zeitung“ auf die „große Sorge um die Gesundheit und Unversehrtheit der Bürger“.

veröffentlicht am 19.09.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 02:41 Uhr

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