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Gegenwind für das Mox-Schiff

Nordenham/Grohnde (epd/fh). An der Küste wächst der Widerstand gegen die Mox-Brennelemente. Der Kreistag Wesermarsch und der Stadtrat von Nordenham haben sich mehrheitlich gegen den Umschlag atomarer Brennelemente in Nordenhamer Häfen ausgesprochen.

veröffentlicht am 18.09.2012 um 17:06 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 02:41 Uhr

Die Atomkraftgegner im Weserbergland begrüßen, dass der Kreistag Wesermarsch und der Stadtrat Nordenham sich gegen Atomtransporte ausgesprochen haben.
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Die Politiker verabschiedeten mehrheitlich eine von den Grünen eingebrachte Resolution, in der sie auch jeden weiteren Umschlag radioaktiver Stoffen im Hafen sowie weitere Transporte durch das Stadtgebiet und den Landkreis Wesermarsch ablehnen, teilte der Landkreis Dienstag mit. Die Stadt und der Landkreis erwarten noch im September einen Transport von plutoniumhaltigen Mischoxid-Brennelementen, kurz Mox-Elementen. Die im britischen Sellafield aufgearbeiteten Brennelemente sollen ins Atomkraftwerk Grohnde gebracht werden. Für November ist ein zweiter Transport geplant. Die Nordenhamer Politiker appellierten an das Bundesumweltministerium, das Bundesamt für Strahlenschutz und die Landesregierung als Atomaufsicht, die Genehmigung für den Umschlag der Mox-Elemente zu widerrufen. Außerdem sollten keine weiteren Genehmigungen mehr erteilt werden. Zur Begründung verweisen die Politiker laut „Nordwest-Zeitung“ auf die „große Sorge um die Gesundheit und Unversehrtheit der Bürger“.

Die Landtagsfraktion der Linken im niedersächsischen Landtag begrüßte gestern die Forderung aus Nordenham Die Bedenken der Kommunalpolitiker seien „mehr als gerechtfertigt“. Die Landtagsabgeordnete der Grünen, Ina Korter, sagte dem NDR, dass sich die Landesregierung nun Gedanken machen müsse, ob Mox-Elemente überhaupt noch über niedersächsische Häfen transportiert werden dürfen.

Wie Landrat Rüdiger Butte die Situation für den Landkreis Hameln-Pyrmont einschätzt, lesen Sie in der Dewezet.



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