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Wer nimmt am Bundeswettbewerb teil? Kommission besucht 19 Orte

Fuhlen und Börry präsentieren sich als Dörfer mit Zukunft

Fuhlen/Börry (doro/cb). 19 Dörfer muss die neunköpfige Bewertungskommission für den 24. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ insgesamt besuchen, Fuhlen war gestern die zweite, Börry die dritte Station des Tages. Viel ablesen ließ sich in den Mienen der Mitglieder noch nicht, hier und da wurden Notizen gemacht, ab und zu nachgefragt. Heiterkeit kam auf, als die Fuhlener ihre Stellwände mit den vielfältigen Erklärungen zur Dorfstruktur derart getaktet umdrehten, dass es wirkte, als wäre im Boden ein Mechanismus versteckt. Die ausgeprägte Planungskultur der Dorfbewohner spiegelte sich auch im 90-minütigen Programm wieder. Vorzüge, aber auch Schwächen des Dorfes wurden präsentiert, Chancen und Potenziale aufgezeigt und Leitsätze so präsentiert, dass sie gut zu merken waren. Für die anschließende Bewertung hat jedes Kommissionsmitglied einen Schwerpunkt. „Wir teilen die Aufgaben auf, jeder achtet auf andere Details“, sagt Klaus Scheue von der Akademie ländlicher Raum. Beim Abendessen werde dann über das Gesehene diskutiert. Mit einer solchen Struktur können auch die Fuhlener aufwarten. Bei der Fahrt auf dem Gummiwagen werden den Mitgliedern Paten zu verschiedenen Themen an die Seite gestellt, sodass keine Frage offenbleibt. Ob es reicht, wird sich zeigen. „Wir streben einen Platz im Mittelfeld an“, erklärt Heiko Wiebusch auf Nachfrage.

veröffentlicht am 20.09.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 02:41 Uhr

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Schon im Vorfeld hatte Börrys Ortsbürgermeister Rolf Keller ebenfalls die Erwartungen für eine Platzierung nicht zu hochgesteckt – trotzdem zeigen sich das Dorf und seine Einwohner von der besten Seite. Ein Wettlauf mit der Zeit: Für eine vielfältige Dorfgemeinschaft, die wenige Jahre zuvor erst eine umfangreiche Chronik veröffentlicht hat, ist es nicht einfach, sich unter dem Leitwort „Das Alte erhalten, das Neue gestalten“ in 90 Minuten darzustellen. Dieter Brockmann, der den Nachtwächter von Börry darstellt, gibt dezente Hinweise auf seinem Horn, wenn an einer Station die Zeit überschritten ist. Ob Bildungshaus oder Windenergie, die heimische Wirtschaft oder die medizinische Versorgung – in zahlreichen Interviews präsentieren sich die Einwohner der Kommission. „Jedes Dorf stellt sich auf seine eigene charmante und erfrischende Art vor“, sagt Ralf Gebken vom Ministerium für den ländlichen Raum, Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz am Rande des Besuches in Börry. Doch ebenso wie im Ilsetal müssen sich auch die Fuhlener etwas gedulden: Welche zwei Dörfer sich für den Bundeswettbewerb qualifizieren, gibt das Ministerium erst am Freitag, 28. September, bekannt.

Regen? Kein Problem in Fuhlen (li.) – bei der Fahrt auf dem Gummiwagen gibt es auch Schirme. Anschließend setzt die Kommission die Bereisung in Börry (re.) fort. Fotos: doro/cb



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