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Veolia-Konzern übernimmt Betrieb der Weser-Lammetalbahn

Für Fahrgäste keine Änderungen

Weserbergland (dpa). Die NordWestBahn zieht in Niedersachsen als größtes privates Bahnunternehmen an der Metronom-Gesellschaft vorbei:

veröffentlicht am 03.02.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 06:21 Uhr

Die Strecke zwischen Westfalen und Hildesheim hatte bisher die Eurobahn gefahren.  Foto: Dana
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Das Tochterunternehmen des französischen Veolia-Konzerns übernimmt ab Dezember den Betrieb der Weser-Lammetalbahn zwischen Bünde (NRW), Hildesheim und Bodenburg, teilte die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) gestern mit. Damit fährt die NordWestBahn künftig mehr Züge als die bisherige private Nummer eins, der Metronom.

Der Metronom-Mehrheitseigner Arriva Deutschland war vor Kurzem an die italienische Bahn verkauft worden. Die Strecke zwischen Westfalen und Hildesheim hatte bisher die Eurobahn gefahren, ein Tochterunternehmen des französischen Keolis-Konzerns.

Für die Fahrgäste ändert sich durch den Wechsel des Betreibers nichts, teilte die LNVG mit. Der Fahrplan und die Züge blieben dieselben. Die eingesetzten modernen Triebzüge stammen aus dem Fahrzeugpool der LNVG und werden an die Betreiber vermietet.

Der Wettbewerb zwischen Deutscher Bahn und privaten Unternehmen habe sich auf der Weser-Lammetalbahn bereits bezahlt gemacht, erklärte LNVG-Chef Hans-Joachim Menn. Seit der ersten privaten Vergabe 2003 habe sich die Auslastung der Bahnen erheblich verbessert, rund 1300 Reisende nutzen inzwischen täglich die über Löhne, Rinteln, Hameln und Elze fahrenden Züge.

Das Nachsehen bei der Ausschreibung hatte die Deutsche Bahn, die sich ebenfalls um den Betrieb der Strecke beworben hatte. In keinem anderen Bundesland haben die Privatbahnen nach LNVG-Angaben einen so großen Anteil am Regionalverkehr übernommen wie in Niedersachsen. Hier fahren private Bahnunternehmen gegenwärtig 54 Prozent der Regionalzüge.



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