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„Fukushima mahnt“: Laut Veranstalter demonstrieren 20 000 Menschen rund um das AKW Grohnde

Friedlich, fröhlich, Facebook

Grohnde. Nieselregen, eisiger Wind, die Temperatur nur knapp über dem Gefrierpunkt – das schlechte Wetter hat die Gegner der Atomkraft nicht abgeschreckt. Tausende sind am zweiten Fukushima-Jahrestag auf die Straße gegangen, um an einer Aktions- und Menschenkette, die rund um das Atomkraftwerk Grohnde organisiert worden war, teilzunehmen. An „weit mehr als 200 Punkten entlang der 380 Kilometer langen Rundstrecke“, die einen Evakuierungsbereich symbolisieren sollte, „fanden Flüchtlingstrecks statt, standen Dekontaminierungsstationen, beteiligten sich Landwirte und Kirchengemeinden an der Aktion“, meldeten die Veranstalter und gaben die Teilnehmerzahl mit „rund 20 000 Menschen“ an. Die Streckenpunkte seien abgefragt worden, erklärt Tobias Darge von der Regionalkonferenz „Grohnde abschalten!“, wie man auf diese Zahl gekommen ist. Aus Sicht der Veranstalter war es eine der größten Demonstrationen, die es je gegen Grohnde gegeben hat. Die Polizei hat eine andere Teilnehmerzahl ermittelt – sie schätzt, dass am Samstag in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Nordhessen „zirka 5000 Personen an 100 Aktionen“ teilgenommen haben. Der Führungsstab der Inspektion Hameln/Holzminden, der von Kriminaldirektor Ralf Leopold vom Lageraum in Hameln aus geleitet wurde, setzte für die Aufklärung und Verkehrslenkung 500 Beamte ein. Nordrhein-Westfalen macht zu seiner Personalstärke keine Angaben. Dort dürften aber noch einmal so viele Polizeibeamte im Einsatz gewesen sein.

veröffentlicht am 11.03.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 17:21 Uhr

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Autor:

VON ULRICH BEHMANN


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