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Hochschule steht vor besonderem Jahr

Fortschritt an der Weser: Jetzt wird mehr geforscht

Hameln-Pyrmont (bha). Das Jahr eins der jungen Hochschule Weserbergland (HSW) ist ein besonderes. Viele erste Male reihen sich da im Kalender allein bis Juli hintereinander, durch die der zu vollziehende Wandel von der einstigen Berufsakademie zur Hochschule erst deutlich wird und die den Bildungsstandort Hameln-Pyrmont bereichern.

veröffentlicht am 01.02.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 06:21 Uhr

Fast selbstbewusst scheint das Schild „HSW“ an dem Gebäude am Stockhof in Hameln zu hängen. Im Sommer 2010 wurde die
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Den Start macht das erste Institut der Hochschule. Mit dessen Gründung kann der Bereich Forschung und Entwicklung vorangetrieben und als wichtige Aufgabe in die Hochschule integriert werden, erzählt Friederike Wenthe, Sprecherin der HSW. Mithilfe von Fördermitteln der EU, die nur von Instituten beantragt werden können, würden jetzt Ressourcen in den Bereichen Personalentwicklung und Lebenslanges Lernen gesteckt. Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels in Deutschland gewinne dieses Feld zunehmend an Bedeutung, beschreibt Wenthe die gewählte Ausrichtung. Welchen Namen sich das Institut in diesen Bereichen macht, und ob künftig erfolgversprechende Lösungsansätze für die Wirtschaft das Kennzeichen „Made in Hameln“ tragen, hängt nicht zuletzt von Professor Hans Ludwig Meyer ab, der das Institut leiten wird. Seit 2000 ist er bereits als Dozent angestellt und leitet den Fachbereich Wirtschaft.

Ebenfalls noch in diesem Monat kann die Hochschule ihren ersten „externen“ Professor begrüßen. Bislang sind Lehrkräfte als Professoren ernannt worden, die bereits an der Akademie/HSW tätig gewesen sind, mit Professor Christian Kuhlmann startet der erste von sechs „Neuen“ in diesem Jahr – ein Kriterium, das es zu erfüllen galt, um als Hochschule anerkannt zu werden, war, dass 60 Prozent der Professoren fest angestellt sein müssen. Christian Kuhlmann wird dann den Fachbereich Wirtschaft (Marketing und Vertrieb) stärken und war bislang im französischen Dijon tätig.

Ende März sollen Studenten zwei neue Studiengänge wählen können: Wirtschaftsingenieurwesen als Bachelor-Studiengang und General Management als erster Master-Studiengang der HSW. „Als Berufsakademie durften wir den Master als Abschluss ja nicht anbieten“, sagt Friederike Wenthe über die Bedeutung der Neuerung. Für die Studenten besonders attraktiv: ein obligatorischer Studienaufenthalt an der Pfeiffer University in Charlotte, USA. Mit diesem international ausgerichteten Angebot hofft die HSW auf eine noch höhere Attraktivität in den Augen der Unternehmen und der potenziellen Studierenden.

Prof. Meyer
  • Prof. Meyer

Einen außergewöhnlichen Einblick in Hochschulthemen bekommt die Öffentlichkeit ebenfalls im März: „Insgesamt zehn Professoren werden in diesem Jahr Antrittsvorlesungen halten, zu denen alle eingeladen sind“, sagt Wenthe. Den Auftakt übernimmt der Präsident der HSW, Professor Volkmar Langer. Besonders stolz ist die junge Hochschule auf das, was am 22. Juni in Berlin passiert. „Dann bekommen wir in Berlin ein Zertifikat verliehen“, das die HSW als Arbeitgeber für familienfreundliche Politik auszeichnet. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder und Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle wollen das Zertifikat zum Audit „beruf und familie“ übergeben – eine bedeutende Auszeichnung für einen relativ kleinen Arbeitgeber, wie es die HSW ist, sagt Wenthe. Den Abschluss des ersten Semesters bildet im Juli die Bachelorfeier, bei der die „ersten HSW-Absolventen verabschiedet werden“. Und dann startet die Hochschule am Hamelner Stockhof schon in ihr zweites Jahr …



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