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Land und EU geben 4,8 Millionen Euro für regionale Entwicklungsprojekte

Fördersumme fürs Weserbergland steigt

Hameln-Pyrmont / Hannover. Mehr Geld aus Brüssel für die regionale Entwicklung: Niedersachsen unterstützt in der bis 2020 laufenden EU-Förderperiode fast flächendeckend regionale Projekte. Zu den 61 profitierenden Regionen gehören auch das Weserbergland sowie das Schaumburger Land. „Das vom Landkreis Hameln-Pyrmont eingereichte Konzept wurde für sehr gut befunden. Dadurch wird nun eine nachhaltige Regionalentwicklung gestärkt“, erklärt der SPD-Landtagsabgeordnete Ulrich Watermann. Mit der Zusage ist für die aus den Städten und Gemeinden Hameln, Bad Pyrmont, Aerzen, Bad Münder, Coppenbrügge, Emmerthal, Salzhemmendorf und Hessisch Oldendorf sowie der Stadt Rinteln und der Gemeinde Auetal aus dem Landkreis Schaumburg bestehenden neuen Leader-Regionen eine Zuweisung von 4,8 Millionen Euro für die eingereichten Ziele und Projekte verbunden.

veröffentlicht am 23.04.2015 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 01:21 Uhr

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Auch das Förderspektrum für Leader wurde ausgeweitet. So sind neben Dorfläden, Gemeinschaftszentren, Naturschutzprojekten, energetischer Gebäudesanierung oder nachhaltigem Tourismus jetzt auch Qualifizierungsmaßnahmen für soziale Einrichtungen, Dorfkümmerer, Gründungs- und Energiesparförderung im Handwerk oder Mobilitätszentralen förderfähig. Beim westlichen Weserbergland geht es im vorläufigen Konzept schwerpunktmäßig darum, die Jugend zu fördern, Integration und Inklusion zu unterstützen und Kooperationen auszubauen. Thematische Handlungsfelder sind unter anderem Demografie, Daseinsvorsorge und das „Soziale Dorf“, eine aktive Innenstadt- sowie regionale Wirtschaftsentwicklung.

Rund 100 Millionen Euro EU-Gelder fließen in das sogenannte Leader-Programm (in der letzten Förderperiode waren es 66,5 Millionen Euro), über das nun 41 statt wie früher 32 Regionen unterstützt werden. „Soviel Geld hat es noch nie gegeben für die Regionen in Niedersachsen“, sagte Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne). Je nach Größe erhalten Regionen statt bisher 2 Millionen Euro nun je nach Größe 2,4 bis 2,8 Millionen Euro für die EU-Förderperiode bis 2020. 20 Prozent der Kosten müssen bei diesen Projekten von anderen Geldgebern finanziert werden.

Das Programm ist Teil der insgesamt 1,1 Milliarden Euro Fördermittel, die Niedersachsen Ende 2013 für den ländlichen Raum zugesagt bekommen hat. Die Regionen hatten seit Juni 2014 Entwicklungskonzepte erarbeitet und bis 10. Januar eingereicht. Die Konzepte waren die Voraussetzung für die Förderung und sind die Grundlage der weiteren Arbeit in den jetzt ausgewählten Leader-Regionen. In diesen Konzepten sind Aussagen zu Stärken und Schwächen in der Region, zur Strategie für die weitere Entwicklung, zu konkreten Handlungsfeldern und zur Einbindung der Bevölkerung enthalten.red



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