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Abfallbilanz 2017 des Landkreises Hameln-Pyrmont vorgestellt

Es wurde mehr Müll produziert

HAMELN-PYRMONT. Die Hameln-Pyrmonter haben im Vorjahr mehr Müll produziert. Das ergab die Vorstellung der Abfallbilanz 2017 des Landkreises in der gestrigen Sitzung des Werksausschuss der Kreisabfallwirtschaft.

veröffentlicht am 07.03.2018 um 19:02 Uhr

Die Abfallmengen, die in die Biotonne wanderten, sind im Vorjahr noch einmal angestiegen. Foto: Dana
Joachim Zieseniß

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Joachim Zieseniß Reporter Bodenwerder zur Autorenseite
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Die Gesamtabfallmenge, die die Müllabfuhr 2017 im Laufe des Jahres zusammengefahren hat, belief sich auf 102 324 Tonnen. Im Vorjahr waren es lediglich 96 455 Tonnen. Damit hat sich die gesamte Müllmenge gegenüber dem Vorjahr um 5869 Tonnen – das sind 6,08 Prozent – erhöht. Erfreulich: Der Anteil der verwertbaren Abfälle betrug mit 74 034 Tonnen im Jahr 2017 72,35 Prozent.

Die Hausmüllmenge, hier fielen 23 840 Tonnen an, ist gegenüber dem Vorjahr – 2016 waren es noch 24 540 Tonnen – um 700 Tonnen geringfügig gesunken. Gestiegen ist hingegen die Sperrmüllmenge um 247 Tonnen auf nunmehr 3468 Tonnen.

Ein weiterer Zuwachs um 883 Tonnen ist auch 2017 wieder bei der Bioabfallmenge zu verbuchen: Hier fielen im Vorjahr 7611 Tonnen an. Bei der Kreisabfallwirtschaft (KAW) führt man das auf die deutliche Erhöhung des Anschlussgrades an die Biotonne durch attraktiver gemachte Satzungsbestimmungen im Jahre .2016 zurück. Damit setzt sich die positive Entwicklung, die Hausmüllmenge weiter zu verringern und gleichzeitig die getrennt erfasste Bioabfallmenge zu steigern, fort.

Auch die Grünschnittmenge, die auf den Kompostplätzen verarbeitet wurde, hat sich gegenüber dem Jahr 2016 um rund 5000 Tonnen erhöht. Diese Mengensteigerung führt die Kreisabfallwirtschaft einerseits auf Überhänge aus dem Jahr 2016 zurück; andererseits dürfte im regenreichen vergangenen Jahr eine üppigere Vegetation für ein Anwachsen der Grünschnitt-Mengen gesorgt haben.

Das gesammelte Altpapier ist im Vorjahr mit 12 485 Tonnen nahezu konstant geblieben, ebenso Altglas und Leichtverpackungen. Die Altholzmenge – hier fielen 4420 Tonnen an, ist mit einem Plus von 365 Tonnen dagegen leicht gewachsen.



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