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Eine herausragende Idee kann 2014 beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ den Erfolg bringen

„Es ist kein Summenspiel mehr“

Fuhlen. „Sie tun es für sich und Ihre Dörfer, wenn Sie am Wettbewerb ,Unser Dorf hat Zukunft‘ teilnehmen“, betont Ralf Gebken. Die Teilnahme bedeute eine intensive Auseinandersetzung mit dem eigenen Ort, fährt der Mitarbeiter des Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium fort. „Jedes Dorf hat Zukunft, es kommt auf Sie an, wie Sie diese für Ihr Dorf gestalten“, appelliert er im Wirtshaus Bücher in Fuhlen bei der Informationsveranstaltung zum Auftakt des 25. Landeswettbewerbs an die Zuhörer.

veröffentlicht am 28.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 03:21 Uhr

Autor:

Barbara Jahn-Deterding
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„Fragen Sie sich doch einfach einmal, warum Sie im Dorf wohnen, sich dort wohlfühlen“, ermuntert auch Hameln-Pyrmonts Landrat Tjark Bartels zur Teilnahme. Und genau um diese Freude, den Spaß und das Miteinander sei es in Fuhlen gegangen, erzählt Heiko Wiebusch. Dass beim Wettbewerb im vergangenen Jahr eine herausragende Platzierung auf Landesebene herauskommt, habe man nicht als Ziel gehabt. „Der Wettbewerb stand für uns nicht im Vordergrund“, versichert der Fuhlener.

Wiebusch zeigt an konkreten Beispielen auf, wie es die Fuhlener angepackt und sich auf die Bereisungen durch die Bewertungskommissionen vorbereitet haben. „Verlassen Sie bei der Planung den Kreis der üblichen Verdächtigen, holen Sie neue Köpfe in Ihr Team. Diese Mischung und ein gutes Miteinander waren für uns in Fuhlen der Schlüssel zum Erfolg“, macht er vor Mitgliedern verschiedener Dorfgemeinschaften und Ortsbürgermeistern aus dem Landkreis und dem Bezirk Hannover deutlich. Wichtig sei „nicht nur zu überlegen, was können wir an neuen Projekten angehen, sondern zu beachten, was wir in den Dörfern haben und unbedingt erhalten wollen“, stellt Heiko Wiebusch heraus.

Dass es möglich ist, mit Vorhandenem zu punkten, bestätigt Ralf Gebken. Da die Bewertungsgrundlagen geändert wurden, ist es beim kommenden Wettbewerb möglich, dass ein kleines Dorf mit nur einem Projekt die Chance hat, zu siegen. „Es ist kein Summenspiel mehr, nicht die Punkte zählen, sondern eine herausragende Idee kann den Erfolg bringen“, erklärt der für den Wettbewerb zuständige Mitarbeiter des Ministeriums. Fuhlen schaffte es bereits beim letzten Wettbewerb, mit dem Leitbild „Jung und Alt gemeinsam für Fuhlen“ genau in diese Richtung zu weisen. Es wurden viele Dorfbewohner aktiviert, die Dorfgemeinschaft über den Wettbewerb hinaus nachhaltig gestärkt. Es wird weiter an Projekten gearbeitet, die im Rahmen des Wettbewerbs noch als Ideen im Raum standen. Eine wichtige Erkenntnis der Fuhlener: „Es ist leichter, Menschen für die Arbeit an zeitlich begrenzten Projekten zu gewinnen, als sie an Vereine zu binden.“

„Jedes Dorf zählt“, betont Rainer Halbauer im Hinblick auf die Teilnahme am Kreiswettbewerb. Halbauer ist als Leiter des Naturschutzamtes des Landkreises Hameln-Pyrmont für die Durchführung auf Kreisebene verantwortlich. Er hofft auf viele Teilnehmer, denn: „Jedes Dorf zählt, und dies nicht nur, wenn es um die Zahl der Teilnehmer am Landeswettbewerb 2015 geht, sondern auch deshalb, weil in den Orten etwas in Bewegung gesetzt wird.“ Für den Kreiswettbewerb 2014 stellt Hameln-Pyrmont 10 000 Euro bereit.



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